2. Rengetsweiler Volleyball-Turnier

Nachdem das Beach-Volleyballfeld im Rahmen der 72-Stunden-Aktion im Mai 2019 von der Landjugend Rengetsweiler gebaut wurde, wurde das Feld direkt mit einem Spiel Oberdorf gegen Unterdorf eingeweiht. Die Tradition musste dann allerdings Corona-bedingt zwei Jahre pausieren. So kam es am Sonntag, den 31.07.2022 zur Wiederauflage und damit zum zweiten Turnier, bei dem die Einwohner des Unterdorfs gegen die Einwohner des Oberdorfs antraten.

Dazu kamen am frühen Abend bei hochsommerlichen Temperatur über 100 Zuschauer zusammen, die von der Landjugend mit Getränken und Essen versorgt wurden. Heiko Böhler begrüßte als Vorstand der Landjugend sowohl Gäste als auch Spieler. Die Stimmung war bestens und die Zuschauer unterstützten ihre jeweilige Mannschaft lautstark.

Nachdem das Unterdorf als Titelverteidiger ins Rennen ging, konnte Heiko Böhler als Spielführer des Oberdorfs sein Team scheinbar bestens für das Spiel motivieren. In vier umkämpften Sätzen setzte sich das Oberdorf dieses Jahr klar gegen die Mannschaft des Unterdorf durch. Nach den ersten beiden Sätzen, die das Oberdorf gewonnen hatte, zeigte sich Yannick Wuhrer als Kapitän des Unterdorf noch optimistisch, das Spiel zu drehen. Allerdings gingen auch die beiden weiteren Sätze an das Oberdorf. Somit siegte die Manschaft vom oberen Ortsteil glatt mit 4:0 Sätzen.

Fabian Huber überreichte den Pokal an die Mannschaft des Oberdorfs. Diese feierten ihren Sieg gemeinsam mit den Gegnern und den Zuschauern bis in die Abendstunden.

Individuell gestaltet und inspirierend: Acht Gartenbesitzer öffnen ihre Gärten für Besucher

Bericht von Sandra Häusler im Südkurier vom 22. Juni 2022

Im Meßkircher Teilort Rengetsweiler konnten Gartenfreunde auf einem Rundgang durchs Dorf acht Gärten kennenlernen und sich mit ihren Besitzern austauschen.

In Ulrike Löffler‘s Garten sprach Kräuterpädagogin Ute Stump (vorne Mitte) über einheimische Kräuter im Zuge des Tags der Offenen Gärten in Rengetsweiler. | Bild: Sandra Häusler

Jeder Garten hat seinen eigenen Charme und spiegelt auch ein Stück weit den Charakter des Gärtners wider. Acht Garteninhaber in Rengetsweiler ließen am vergangenen Sonntag von 12 bis 18 Uhr andere Gartenfreunde in ihre Gärten blicken. Oft kennt man Gebäude lediglich von der Straßenseite her. Spannend war, zu entdecken, welche individuellen Gärten und gärtnerischen Kleinode sich den Besucheraugen öffnen.

Faszinierende Düfte unterschiedlicher Rosensorten

Verena und Karl Neff aus Meßkirch waren am Sonntag in Rengetsweiler unterwegs. „Weil wir selbst einen Garten haben und mal schauen wollen, wie andere ihren Garten gestalten“, begründet Verena Neff. Sie saugen im Rosengarten von Jutta Münzer die faszinierenden Düfte der unterschiedlichen Rosensorten ein. Auch Anne und Reinhold Kaltenbach aus Meßkirch nutzten die Chance, andere Gärten anzuschauen. Anne Kaltenbach sagt: „Ich finde toll, dass die Rengetsweiler ihre Gärten öffnen und man sich davon inspirieren lassen kann.“

Verena und Karl Neff genießen im Rosengarten von Jutta Münzer die unterschiedlichen Düfte der Rosen. | Bild: Sandra Häusler

„Gerettet“ Hühner fressen aus der Hand

Uschi Diener fressen ihre sieben „geretteten“ Hühner sprichwörtlich aus der Hand. Die Tiere aus einer Rettungsaktion sehen mittlerweile wieder richtig proper aus und legen super Eier, freut sich Uschi Diener. Unter dem schattenspendenden stattlichen Blätterdach des Trompetenbaumes servieren sie und ihr Mann Jürgen den Besuchern eine erfrischende, selbst gemachte Zitronenlimonade und Speckstangen. Daneben ist ein Flohmarktstand aufgebaut. Die selbst gemachte Zitronenlimonade erfrischt perfekt bei diesem drückenden, heißen Wetter. Der Trompetenbaum heißt auch Beamtenbaum, verrät Jürgen Diener und begründet augenzwinkernd: „Sein Austrieb kommt spät und geht früh.“

Uschi Diener (links) fressen ihre „geretteten“ Hühner buchstäblich aus der Hand. Die Hühner zogen das Interesse der Gartenbesucher auf sich. | Bild: Sandra Häusler

Vortrag über einheimische Kräuter

Im Garten von Ulrike Löffler hält Kräuterpädagogin Ute Stump aus Altheim einen kurzweiligen Vortrag über einheimische Kräuter, Erkennungsmerkmale und deren Anwendung. Ute Stump unterstreicht: „Die Natur steht uns das ganze Jahr zur Verfügung und wartet darauf, dass wir sie nutzen“. Das Café im Grünen ist gut gefüllt, der Spendenerlös fließt komplett in das Uganda-Projekt von Agnes Langlois, die auch mit einem Stand mit afrikanischem Schmuck, Kleidern und Tüchern vor Ort ist. Auch Simones „Kreativschmiede“ ist vertreten und Manuelas „Weidengeflecht“.

Garten wie aus vergangenen Zeiten

Betritt man Silvia Wuhrers kreativen Vintage-Garten, hat der Besucher das Gefühl, in vergangene Zeiten zu reisen. Weiße, filigrane Vintage-Möbel, weiße Kristallleuchter in den Bäumen, eine Candybar oder ein ausgedienter Holzofen sind in Szene gesetzt und schaffen eine besondere Atmosphäre. Silvia Wuhrer berichtet:“ Ich bin für alte Sachen zu haben. Mir gefallen alte Sachen besser als neue.“

Viele filigrane Sitzgelegenheiten und erfrischende Holunderblütenlimonade bot Silvia Wuhrer (links) in ihrem Vintage-Garten. Die Besucher Helga Schönfeld sowie Monika und Fabian Huber waren begeistert. | Bild: Sandra Häusler

Gewächshaus aus ausgedienten Holzfenstern

Aus ausgedienten Holzfenstern hat Margot Schifferaw ein Upcycling-Gewächshaus gebaut, in dem sie es sich gerne in der Hängematte zum Lesen und Mittagsschläfchen gemütlich macht. Muskatellertrauben im Gewächshaus sorgen für Sichtschutz. Einen alten Schweinetrog hat Margot Schifferaw als Hochbeet gestaltet. Das schafft eine angenehme Arbeitshöhe. Weil Kräuter gerne den Garten überwuchern, kultiviert sie jene gerne in Töpfen. Samen gewinnt die Hobbygärtnerin selbst und sät diesen im nachfolgenden Jahr aus. In den Bartnelken schwirren Taubenschwänzchen, Schmetterlinge mit kolibrischnellem Flügelschlag.

Das Upcygling-Gewächshaus nutzt Margot Schifferaw als Lese-und Ruheraum. | Bild: Sandra Häusler

Hopfenpflanzen als Sichtschutz

Nur wenige Häuser weiter, bei Magdalena und Eduard Liehner, zieht die stattliche Ramblerrose, deren opulente Blütenpracht bis in das Geäst des Apfelbaumes rankt, die Bewunderung auf sich. Der Hopfen, der am Balkon hinaufklettert, sorgt für Sichtschutz. Der Teich ist gefüllt mit Seerosen und munter plätschert das Wasser am Brunnen. „Ein schönes Plätzchen“ finden Anita und Wolfgang Reinauer aus Bichtlingen. „Schöne Eindrücke, überall“, ist Susanne Berndt aus Sentenhart auf ihrem Rundgang begeistert.

Gartenbesucher Anita und Wolfgang Reinauer aus Bichtlingen (von links) finden den Garten von Eduard und Magdalena Liehner als „ein schönes Plätzchen“. | Bild: Sandra Häusler

Päuschen im Biergarten

Das Gasthaus Rumpelstilzchen hat seinen „Biergarten“ geöffnet. Hier gibt es frisch zubereitete Dinnetle direkt aus dem Holzbackofen. „Wir sind um 12 Uhr schon gestürmt worden“, freut sich Sina Liegmann.

Frischer geht es nicht. Im Biergarten vom Gasthaus „Rumpelstilzchen“ bäckt Annemarie Liegmann frisch zubereitete Dinnetle. | Bild: Sandra Häusler

Lebensraum für viele Tiere

Im naturnahen Garten integrierten Matthias (Mätti) und Daniela Ehrenmann vor rund 30 Jahren im ursprünglichen Gelände ein Baumhaus, Grillplatz und Gartenhütte zwischen den Obstbäumen. „Es ist eigentlich auch ein Wohngarten“, beschreibt Matthias Ehrenmann. Den Rückschnitt der Sträucher haben die Hobbygärtner zu einer Benjeshecke aufgeschichtet. Die bietet zahlreichen Tierarten wie Insekten, Amphibien, Reptilien, Spinnen, Vögeln, Igel neuen Lebensraum. „Schön habt ihr‘s, einfach schön“, wendet sich Gartenbesucherin Carola Marquart an Daniela Ehrenmann. Cäcilia Matt aus Aach-Linz findet diesen Garten besonders insektenfreundlich. Sie ist überrascht, was Rengetsweiler zu bieten hat, und wie viele Gartenbesitzer sich an den Offenen Gärten beteiligen.

Im weitläufigen naturnahen Garten von Matthias Ehrenmann sammelten Harald und Hilde aus Jungnau und Gertrud Reiser aus Allmannshofen (von links) Eindrücke und Ideen. | Bild: Sandra Häusler

Den Gartenbesuchern kam eine herzliche Gastfreundschaft entgegen. Die Gartenbesitzer boten überall erfrischende Getränke gegen die Hitze an und standen für gärtnerische Fragen Rede und Antwort.

Gemeindeteam Dietershofen-Rengetsweiler stellt sich in Gottesdienst vor

Im Patroziniums-Gottesdienst der Hl. Kunigunde in Rengetsweiler stellte Vikar Francesco Durante das neue Gemeindeteam den Besuchern vor (von links): Veronika Ehrenmann, Andrea Weidele, Regina Krall, Regina Moser, Eduard Liehner, Madeleine Stadler, Simone Sessler, Alexandra Schwarzenberger und Ulrike Löffler. Es fehlen Katja Weidele und Sandra Schneider.

Das Gemeindeteam ließ sich bisher einiges einfallen, so fand im letzten Jahr zu Christi Himmelfahrt rund um die Dörfer ein Feldkreuz-Rundweg zum Sonnengesang von Franz von Assisi statt und im August teilte man an Mariä Himmelfahrt kleine Weihbüschel an die Besucher aus. Ein Picknick-Wortgottesdienst wurde zusammen mit dem Familiengottesdienstkreis gestaltet, und auch der Adventsweg wurde von vielen Familien gut besucht.

Vikar Durante, der das Team auch seelsorgerisch begleitet, sprach von einer lebendigen Gemeinde, die durch das altersmäßig bunt gemischte Gemeindeteam und seinen Angeboten lebt.

geschrieben von Ulrike Löffler

Rengetsweiler Fasnet 2022

Auch dieses Jahr fand die Fasnet in Rengetsweiler unter erschwerten Corona-Bedingungen statt. Dennoch ließen es sich die Randenmale mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr nicht nehmen, am Fasnet-Samschtig, den 16.02.2022 einen Narrenbaum zu stellen. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von den Rengetsweiler Musikanten.

Bei schönstem Wetter fanden sich dazu pünktlich um 15.00 Uhr zahlreiche Zuschauer vor der Randenhalle zusammen. Fachmännisch stellte die Feuerwehr in kürzester Zeit den Narrenbaum auf, so dass man im Anschluss den gemütlichen Teil des Abends einleiten konnte. Für das leibliche Wohl sorgten die Randenmale mit Getränken und Glühwein sowie Grillwürsten.

Ab 18.00 Uhr nutzten einige Akteure die offene Bühne. Patrick Poferl als Vorstand der Randenmale eröffnete mit seiner Begrüßung das spontane Programm. Im Anschluss daran trug Uli Obert ihre gedichtete Büttenrede vor und freute sich über die zahlreichen Besucher. Töni Ehrenmann erörterte die Differenzen zwischen Mann und Frau, gab lustige Tipps zum Flirten und animierte das Publikum zum Mitsingen. Dabei sorgten die zweideutigen Texte der Lieder für viele Lacher. Heiko Böhler erzählte von den Auswirkungen seiner Blähungen während der Autofahrt und Fabian Huber erklärte die Funktionsweise der neuen Toiletten in der Randenhalle.

Trotz der Kälte wurde bis in die späten Abendstunden getanzt und gefeiert.

Die Bilder dazu:

Fasnetsaktion von Randenmale und Langasthof Frieden

Auch in diesem Jahr wird die Fasnet aufgrund der aktuellen Corona-Situation größtenteils ausfallen. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem Landgasthof Frieden eine Aktion gestartet:

Ab Freitag, 14. Januar 2022 gibt es

MÜHLE VERE BOXX
und
RANDENMALE BOXX

zu bestellen.

Bei jeder Bestellung spendet der Frieden 1,50 Euro an die Vereinskasse von Randenmale und Mühle Vere.

Mehr Infos gibt es unter Landgasthof Frieden

Margit Krumbholz nach 31 Jahren im Kinderhaus in Rengetsweiler verabschiedet

Bericht aus dem Südkurier vom 16.08.2021

Margit Krumbholz wurde nach 31 Jahren als Erzieherin und 18 Jahren als Leiterin des Kinderhauses im Meßkircher Teilort Rengetsweiler verabschiedet. Sie wird die Leitung der neuen Meßkircher Kita Kindernest übernehmen, die diesen Monat in Betrieb genommen werden soll.

Margit Krumbholz wurde von Ortsvorsteher Berthold Sauter als Leiterin des Kinderhauses in Rengetsweiler verabschiedet. | Bild: Corinna Rösch (Südkurier)

Eröffnet wurde die Verabschiedung in Rengetsweiler durch die Kinder und das pädagogische Team mit dem Lied „Ich schenk“ dir einen Regenbogen“, wie es in einer Mitteilung des Kinderhauses heißt. Anschließend richtete Corinna Rösch, die Margit Krumbholz als Leiterin nachfolgt, dankende Worte an ihre Vorgängerin. Die Kinder und das Team überreichten danach Abschiedsgeschenke, unter anderem ein persönliches Erinnerungsalbum mit Werken und Wünschen jedes Kindes. Die Mitglieder des Elternbeirats, Michaela Ströhle-Nothhelfer, Katja Diener und Melanie Müller, überreichten einen selbstgemachten Wegweiser für den Garten mit der Aufschrift „Danke, dass du uns beim Wachsen geholfen hast“. Ortsvorsteher Berthold Sauter äußerte tiefe Dankbarkeit an Margit Krumbholz für deren Engagement.

Abschiedsgeschenk für jedes Kind

Margit Krumbholz richtete sichtlich gerührt ebenso dankende Worte an die Anwesenden und verteilte Abschiedsgeschenke für jedes Kind und das Team. Eine gelungene Überraschung folgte durch das Pflanzen eines Bäumchens auf dem Gelände, wodurch Margit Krumbholz nicht nur durch die Spuren ihrer Arbeit, in Erinnerung bleibt. Die Vorschüler verabschiedeten sich mit einem Fußabtreter, auf dem sie sich verewigt haben, in die Schule.

Im Anerkennungsjahr 1990 gekommen

1990 kam die damals 20-jährige Margit Krumbholz in den, zu dieser Zeit dreigruppigen Kindergarten, um ihr Anerkennungsjahr in der Ausbildung zur Erzieherin zu absolvieren. Sie arbeitete nach Abschluss der Ausbildung weiter im Rengetsweiler Kindergarten und übernahm 2003 die Leitung des Kindergartens, der anschließend, zum 30-jährigen Bestehen den Namen „Kindergarten Sterntaler“ erhielt. Unter der Leitung von Margit Krumbholz wurde das Gebäude erweitert, eine Krippe kam im Jahr 2016 hinzu. Eine Besonderheit der Kita, die Margit Krumbholz persönlich sehr schätzt, ist der Einzug der Außengruppe „Plapperland“, einer Sprachheilgruppe der Zieglerschen in Wilhelmsdorf im Jahr 2013. Seit jenem Zusammenschluss werden außerdem an zwei Tagen pro Woche die Ganztagsbetreuung und täglich verlängerte Öffnungszeiten mit Mittagessen angeboten. Der Kindergarten Sterntaler nennt sich nun Kindertagesstätte Sterntaler im Kinderhaus Rengetsweiler.

2019 zusätzlich Schlosskindergarten übernommen

2019 übernahm Margit Krumbholz zusätzlich die Leitung des Schlosskindergartens in Meßkirch. Nun wird Margit Krumbholz nach Meßkirch wechseln, um in der neuen städtischen Kita Kindernest, die neben dem Schulzentrum liegt, gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Melanie Veser die Leitung zu übernehmen. „Ich lasse ein Stück meines Herzens zurück. Nicht nur in der Einrichtung, auch in einem tollen Team, das mich immer begleitet hat“, sagte Margit Krumbholz anlässlich ihres Abschieds in Rengetsweiler.

Abteilungskommandant Christian Hänßler in Rengetsweiler bestätigt

ein Bericht aus dem Südkurier vom 14.07.2021

Vier Einsätze bei Unwettern und einen Brand in der Kreisdeponie in Ringgenbach gab es im vergangenen Jahr bei der Abteilungswehr Rengetsweiler der Freiwilligen Feuerwehr von Meßkirch.

Das Kommando der Gesamtwehr Meßkirch Marcel Back und Tobias Lumb (von links) sowie die Gewählten der Feuerwehr von Rengetsweiler: Abteilungskommandant Christian Hänßler und sein Stellvertreter Tizian Krieger. | Bild: Mägerle, Karl

Die Mitglieder der Abteilungswehr Rengetsweiler bestätigten während der Jahresversammlung den bisherigen Abteilungskommandanten Christian Hänßler für weitere fünf Jahre. Sein Stellvertreter ist Tizian Krieger. Die geheime Wahl wurde vom Kommando der Gesamtwehr Meßkirch Tobias Lumb und seinem Stellvertreter Marcel Back durchgeführt. Beide machten die Zusicherung, weiterhin in enger Zusammenarbeit mit den Abteilungswehren zu stehen. Per Akklamation wurde Philipp Böhler als Kassier und Sebastian Poferl als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt.

Etliche geplante Veranstaltungen ausgefallen

Christian Hänßler bedauerte in seinem kurzen Rückblick, dass einige geplante Veranstaltungen, wie das Feuerwehr-Jugendlager in Rengetsweiler aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, wie auch interne Anlässe mit den Kameraden selbst und ein Teil der angesetzten Proben. Die Wehrmänner aus Rengetsweiler mussten vier Einsätze bei Unwettern absolvieren und einen Brand in der Kreisdeponie in Ringgenbach löschen.

Derzeit 23 aktive Feuerwehrleute

Der Abteilungswehr gehören derzeit 23 Aktive an. Christian Hänßler appellierte besonders an die jüngeren Wehrmänner, sich weiterhin zu engagieren und sich für Fortbildungslehrgänge bereit zu halten, was im Miteinander bei Einsätzen von großer Wichtigkeit ist.

Die gute Zusammenarbeit mit der Wehr hob Ortsvorsteher Berthold Sauter hervor. Er lobte auch die gute Leitung durch den Abteilungskommandanten. „Sind sie auch bedacht, dass sie nach jedem Einsatz wieder gesund zurückkommen“, sagte der Ortsvorsteher zum Abschluss der Versammlung im Nebenraum der Randenhalle

Endlich Treffen und Abtanzen für junge Menschen auf dem Sportplatz in Rengetsweiler

ein Bericht aus dem Südkurier vom 13.07.2021

Beim Rengetsweiler Open-Air am Samstag, 17. Juli auf dem Sportplatz Randen dürfen 299 Gäste ohne Maskenpflicht feiern. Alle Tickets sind schon weg.

Auf dem Sportgelände des SV wird gefeiert, hier ein Archivbild des Rengetsweiler Open-Air von 2019. | Bild: SV Rengetsweiler

Darauf haben sicher viele junge Menschen sehnsüchtig gewartet: Endlich können sie nach dem langen Lockdown und Kontaktbeschränkungen ihre erste Party feiern. Am Samstag, 17. Juli veranstaltet der Sportverein (SV) Rengetsweiler ab 18 Uhr auf dem Sportplatz am Randen in Rengetsweiler das Rengetsweiler Open-Air 2021. Innerhalb von 22 Stunden waren alle Tickets ausverkauft.

Kurzfristige und spontane Entscheidung

„Die Entscheidung fiel vor etwa einer Woche recht kurzfristig und spontan“, berichtet Michael Speh, stellvertretender Vorsitzender des SV Rengetsweiler im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Er ist Organisator des Events. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte der Verein nicht, wie sonst bei seinen Open-Air-Veranstaltungen üblich, mehrere Bands organisieren. Zudem durften auch Bands lange nicht gemeinsam proben. Das DJ Team Tyre um den Rengetsweiler Heiko Böhler sorgt mit aktuellen Charthits für Feierlaune. „Wir möchten den Jungen eine Möglichkeit bieten, sich treffen und sehen zu können. Einer muss den Anfang machen“, unterstreicht Michael Speh.

3G-Regelung gilt zur Sicherheit der Gäste

In enger Absprache mit der Stadtverwaltung Meßkirch und dem Landratsamt Sigmaringen erarbeiteten die Vereinsverantwortlichen ein Hygienekonzept. So dürfen 299 Gäste zur Veranstaltung eingelassen werden. Zur Sicherheit der Gäste gilt die 3G-Regelung: dass heißt, die Besucher müssen nachweisen, dass sie maximal sechs Monate genesen, vollständig geimpft oder aktuell getestet sind. „Wir selbst führen vor Ort keine Tests durch“, so der 24-Jährige. Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, gilt außer in den WC-Anlagen keine Maskenpflicht. Aufgrund der Größe des Sportgeländes seien die Auflagen mehr als erfüllt. Dennoch bitten die Veranstalter die Gäste, die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. Der Verein stellt eine große Anzahl Ordner bereit, um die Hygiene-Auflagen gewährleisten und überwachen. Das DJ Team Tyre wird sicher den „Heimvorteil“ nutzen und mit aktuellen Charthits für Stimmung auf dem Sportgelände sorgen.

Beschädigung von Sitzbänken

In der Nacht von Freitag, 18.06.21 auf Samstag, 19.06.21 wurden hinter dem gelben Schulhaus im Bereich der Tischtennisplatte drei Sitzbänke zerstört. Wer Zeuge dieser Beschädigungen wurde oder Hinweise geben kann, bitten wir seine Beobachtungen unter 0151/1258 6615 (auch per Whatsapp) oder auf der Internetseite https://www.rengetsweiler.de/kontakt mitzuteilen. Die Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Sitzbänke wurden gespendet und aufgestellt, um im Bereich des Kinderspielplatzes, des Volleyballfeldes und des Fußballplatzes Sitzgelegenheiten anbieten zu können. Diese wurden in der Vergangenheit gut und gerne genutzt, weshalb es neben dem materiellen Schaden in Höhe von 150 Euro besonders ärgerlich ist, dass diese nun nicht mehr zur Verfügung stehen.

Rundweg zu 18 Feldkreuzen: Ein Dank und eine Ermahnung zum Erhalt der Schöpfung

Bericht aus dem Südkurier vom 11.05.2021

Am Donnerstag, 13. Mai ist nicht nur Vatertag. Gläubige feiern das Fest Christi Himmelfahrt. Das Gemeindeteam Dietershofen/Rengetsweiler gestaltet dazu einen Feldkreuz-Rundweg zum Sonnengesang von Franz von Assisi. Es ist Ersatz für die nicht möglichen Flurprozessionen.

Den Blick zum Kreuz gewandt (von links): Regina Krall und Veronika Ehrenmann beteiligen sich an der Feldkreuz-Aktion des Gemeindeteams Dietershofen-Rengetsweiler zum Thema Schöpfung in Dietershofen und Rengetsweiler. | Bild: Sandra Häusler

Der kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai, ist mehr als nur „Vatertag“. Die Rückkehr Jesu in den Himmel feiern die Gläubigen seit Jahrhunderten mit Flurprozessionen. Feld-, und Wegkreuze sind Stationen dieser Flurprozessionen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese Prozessionen in diesem Jahr nicht möglich.

Das Gemeindeteam Dietershofen-Rengetsweiler hat sich jedoch eine interessant „Alternative“ ausgedacht. Auf einem sechs Kilometer langen Rundweg zeigen Wegkreuze in Rengetsweiler und Dietershofen den Sonnengesang „Laudato Si“ von Franz von Assisi und das geschwisterliche Verhältnis von Franziskus zur Schöpfung in Text und Bild auf. Die fünf Feldkreuzstationen in Dietershofen, zwölf Feldkreuz-Stationen in Rengetsweiler und am Kriegerdenkmal am Friedhof sind als Rundweg angelegt.

Gemeindeteam arbeitet seit Herbst zusammen

Bereits im Herbst habe das neu gegründete zwölfköpfige Gemeindeteam Dietershofen-Rengetsweiler überlegt, welche Angebote für die „Gemeinde vor Ort“ angeboten werden können und in der Adventszeit und Fastenzeit Impulse angeboten. „Früher gab es an Christi Himmelfahrt Flurprozessionen mit vier Wegkreuzstationen von Dietershofen nach Rengetsweiler und zurück“, erinnert sich Regina Krall vom Team. „Oft gerät die ursprüngliche Bedeutung der Feiertage in Vergessenheit“, weiß die Dietershoferin. „Um diese Zeit blüht und wächst alles in Fülle“, beschreibt Veronika Ehrenmann aus Rengetsweiler. Gerade sei der richtige Zeitpunkt, um dafür danke zu sagen und zum Erhalt der Schöpfung zu ermahnen.

18 Stationen auf der sechs Kilometer langen Strecke

An jeder der insgesamt 18 Stationen gibt es von Donnerstag, 13. Mai bis Sonntag, 16. Mai einen Text, eine Lesung zur Schöpfung und Lieder. „Zu jeder Station gibt es ein ganz besonderes passendes Bild“, erläutert Regina Krall. Die stimmungsvollen Schöpfungsbilder hat das Gemeindeteam aus dem Freundes-und Familienkreis erhalten. Einige Kreuze werden mit Blumen geschmückt. „Jeder hat sich mit seinen Fähigkeiten und Interessen in die Aktion eingebracht“, freut sich Gemeindeteammitglied Veronika Ehrenmann aus Rengetsweiler.

Die Holzpfosten für die Beschilderung an den „Schöpfungs-Stationen“ fertigte Eduard Liehner (links). Simone Seßler und Tochter Rosali wollen sich auf die „Suche“ nach den Feldkreuzen in den Ortsteilen begeben. | Bild: Sandra Häusler

Ein zentrales Feldkreuz steht in Rengetsweiler Richtung Dietershofen, das „Seßler“-Kreuz. Anwohnerin Simone Seßler war überrascht, über die große Anzahl der Feldkreuze in den beiden Ortsteilen und sagt: „Da müssen wir uns mal auf die Suche machen.“ Die junge Mutter ist ebenfalls im Gemeindeteam. Eine Station des Rundgangs ist am Kriegerdenkmal am Friedhof. Egal ob Einheimischer oder Ortsunkundiger, Jung oder Alt, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, als Teilstrecke oder kompletter Rundweg, das Gemeindeteam freut sich über rege Begehung dieses „Schöpfungsweges“. Und wer sich von Rengetsweiler zwischen einem Meer aus goldgelben Löwenzahn-und Hahnenfußblüten auf der Wiese und blühenden Streuobstbäumen auf die Anhöhe Richtung Dietershofen begibt, erlebt diese Schönheit der Schöpfung hautnah in Natur und im weiten Blick über das „Täle“.

Kulturelles Erbe der oberschwäbischen Heimat

„Wegkreuze sind ein kulturelles Erbe für unsere oberschwäbische Heimat“, unterstreicht Veronika Ehrenmann. Der kulturellen Bedeutung der Feldkreuze widmete sich 2017 auch der Kulturschwerpunkt „Religion und Spiritualität“ des Landkreises Sigmaringen.

Feldkreuze wurden oft an besonderen Stellen oder aufgrund besonderer familiärer Anlässe errichtet. Das Steinkreuz in Patenschaft der Familie Ehrenmann wurde 1908 von Johann Ehrenmann erbaut. Als Grund dafür wird angenommen, da er nach dem Tod seiner Frau mit sechs kleinen Kindern zurückblieb. Das „Seßler“-Kreuz in Rengetsweiler wurde als Andenken an den in Russland gefallenen 20-jährigen Otto Seßler erbaut. 1907 erbauten die Familien Kegele und Duffner ein Feldkreuz mit der Bitte an Gott, Krankheiten vom Haus fernzuhalten. 2001 restaurierte die Katholische Landjugend Dietershofen-Rengetsweiler fünf Wegkreuze in Gemeindebesitz im Zuge der 72-Stunden-Aktion und hielten die Geschichte dieser und weiterer Kreuzdenkmäler in Privatbesitz in einer Chronik fest.

Ein Bild wie ein Kalendermotiv – der Blick vom Feldkreuz über den blühenden Birnbaum zur Dietershofer Kirche. | Bild: Sandra Häusler

Weg- und Feldkreuze des Rundweges

  • „Feldkreuz Ehrenmann“, gegenüber Sportplatzeinfahrt Rengetsweiler
  • „Feldkreuz Mühlhauser“, vom Sportplatz in Richtung Rengetsweiler
  • „Kreuz – Eduard Liehner“, Waldergasse Rengetsweiler
  • „Feldkreuz Weißhaupt“, Waldergasse, Richtung Sandgrube
  • „Feldkreuz Baumschule“, ehemalige Baumschule Schlegel, Richtung Kappel
  • „Wegkreuz Kegele“, Dorfmitte – Nähe Randenhalle Rengetsweiler
  • „Feldkreuz Böhler“, Kirchleäcker, Richtung Grillplatz Rengetsweiler
  • „Feldkreuz Anton Liehner“, Gögginger Weg, bei Familie Fabian Huber Reng
  • „Wegkreuz Seßler“, Im Unterdorf, Nähe Landgasthof Frieden, Reng
  • „Feldkreuz Hänßler“, Zollernstraße, Richtung Meßkirch, Rengetsweiler
  • „Friedenkreuz“, großer Rundweg – Richtung Dietershofen
  • „Feldkreuz Löffler“, Rengetsweiler, Richtung Friedhof
  • „Kriegerdenkmal“, Friedhof Dietershofen/Rengetsweiler
  • „Wegkreuz Schweikart W.“, Kirchentreppe Dietershofen
  • „Wegkreuz Schneider Ernst“, Dietershofen – Oberdorf
  • „Wegkreuz Schneider Friedbert“, Dietershofen – Oberdorf
  • „Feldkreuz“ Dietershofen, Richtung Buffenhofen
  • „Feldkreuz Kern“, Dietershofen, Richtung Moser

Quelle: Regina Krall

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