Beschädigung von Sitzbänken

In der Nacht von Freitag, 18.06.21 auf Samstag, 19.06.21 wurden hinter dem gelben Schulhaus im Bereich der Tischtennisplatte drei Sitzbänke zerstört. Wer Zeuge dieser Beschädigungen wurde oder Hinweise geben kann, bitten wir seine Beobachtungen unter 0151/1258 6615 (auch per Whatsapp) oder auf der Internetseite https://www.rengetsweiler.de/kontakt mitzuteilen. Die Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Sitzbänke wurden gespendet und aufgestellt, um im Bereich des Kinderspielplatzes, des Volleyballfeldes und des Fußballplatzes Sitzgelegenheiten anbieten zu können. Diese wurden in der Vergangenheit gut und gerne genutzt, weshalb es neben dem materiellen Schaden in Höhe von 150 Euro besonders ärgerlich ist, dass diese nun nicht mehr zur Verfügung stehen.

Rengetsweiler Waldfest meets Wirtshaus

Eigentlich würde am kommenden Wochenende vom 8. bis 10. Mai das Rengetsweiler Waldfest stattfinden. Die Vorbereitungen dazu würden bereits seit Wochen auf Hochtouren laufen und das Festzelt wäre bereits aufgebaut.

Doch leider muss das Waldfest wie bereits im vergangenen Jahr auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie noch einmal abgesagt werden. Aber die Rengetsweiler Musikanten haben sich auch für das diesjährige Waldfest eine Alternative überlegt und gemeinsam mit den regionalen Gasthäusern die Aktion „Rengetsweiler Waldfest meets Wirtshaus“ gestartet.

„Neben uns Vereinen trifft die aktuelle Situation die Gasthäuser besonders hart“, erläutert Monika Huber, Vorstand der Rengetsweiler Musikanten wie es zu der Idee kam. Wie auch im vergangenen Jahr mit dem „Waldfest dahoim“ soll es möglich sein, das Waldfest zu Hause zu feiern.

Für die Aktion konnten die Rengetsweiler Musikanten vier Gasthäuser gewinnen, die, wie das Waldfest auch, überregional bekannt sind und über das Waldfest-Wochenende jeweils ein ganz besonderes Waldfest-Gericht anbieten. 

Der Landgasthof Frieden aus Rengetsweiler bietet von Freitag bis Sonntag (07.05. bis 09.05.) und an Christi Himmelfahrt (13.05.) den Rengetsweiler-Musikanten-Quartett-Teller an. Dieser enthält mit einem panierten Schnitzel, einer Maultasche, Kässpätzle und Kartoffelsalat gleich vier Spezialitäten.

Das Wirtshaus Rumpelstilzchen aus Rengetsweiler bietet am Samstag seine ganz besondere Spezialität an, das Waldfest-Dinnele, belegt mit Speck, Champignons, Zwiebeln und Käse.

Zünftig wird es beim Gasthof Adler aus Leitishofen: Dort gibt es Krustenbraten mit Semmelknödel und Salat. Passend zum Waldfest wird hier auch gleich eine Flasche Bier mitgeliefert, oder alternativ für Kinder ein Eis.

Das Gasthaus Adler in Heudorf bietet zum Waldfest mit dem Waldfest Burger ebenfalls eine ganz besondere Spezialität an. Auch hier kann das ganze Wochenende von Freitag bis Samstag abgeholt werden.

Das leckere Essen kann direkt bei den teilnehmenden Gastronomen bestellt und daheim genossen werden.

Die Musikanten erhalten für jede Bestellung einen kleinen Obulus für die Vereinskasse. Im Gegenzug wird der Musikverein, sobald die Corona-Situation es wieder erlaubt, bei den Wirten zum Frühschoppen oder Feierabendhock aufspielen. So werden nicht nur die Gastronomen unterstützt, gleichzeitig dürfen sich die Musikanten bereits jetzt wieder darauf freuen, vor Publikum zu musizieren.

Mehr Infos gibt es unter https://www.rengetsweiler-waldfest.de

Landtagswahlen in Rengetsweiler

Am vergangenen Wochenende fanden die Landtagswahlen in Baden-Württemberg statt. Insgesamt wurden in Rengetsweiler 134 Stimmen abgegeben (darin nicht enthalten sind die Stimmabgaben per Briefwahl). Die Auszählung der Stimmen in Rengetsweiler kam zu folgendem Ergebnis:

GRÜNE50 Stimmen
CDU25 Stimmen
AfD14 Stimmen
SPD11 Stimmen
FDP6 Stimmen
DIE LINKE5 Stimmen
ÖDP5 Stimmen
Die PARTEI0 Stimmen
FREIE WÄHLER9 Stimmen
dieBasis4 Stimmen
KlimalisteBW3 Stimmen
W20202 Stimmen
Ergebnis der Landtagswahl 2021 in Rengetsweiler

Das amtliche Ergebnis der Wahlen finden Sie auf der Seite der Stadt Meßkirch.

Ortschaftsrat beschließt neues Baugebiet

In seiner Sitzung am 22.02.2021 beschäftigte sich der Ortschaftsrat Rengetsweiler mit der aktuellen Bauplatz-Situation in Rengetsweiler. Dass das Interesse an neuen Bauplätzen in Rengetsweiler groß ist, zeigten bereits die zahlreichen Zuhörer, die unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften zur öffentlichen Sitzung in die Randenhalle kamen.

Zunächst fasste Ortsvorsteher Berthold Sauter die aktuelle Lage zusammen. Im Baugebiet „Am Jordanbach“, das seit 2017 erschlossen ist, sind nur noch zwei der 11 Plätze frei zum Verkauf. Andere Bauplätze können aktuell in Rengetsweiler seitens der Stadt Meßkirch nicht angeboten werden. Gleichzeitig ist das Interesse aber sehr groß. Mehrere Interessenten haben sich in den letzten Monaten gemeldet, die gerne in Rengetsweiler bauen würden. Dabei handelt es sich überwiegend um Personen, die in Rengetsweiler wohnen, aufgewachsen oder mit der Ortschaft verbunden sind. Umso enttäuschender sei es laut Sauter, diesen Interessenten keine Baumöglichkeiten anbieten zu können.

Danach ergriff Stadtbaumeister Stephan Frickinger das Wort. Er erläuterte die aktuelle Situation in Rengetsweiler aus baurechtlicher Sicht und zeigte die Möglichkeiten auf, weitere Bauplätze in Rengetsweiler auszuweisen. In Vorbereitung zur Sitzung hatte sich der Ortschaftsrat bereits mit dem Stadtbaumeister zu einer Ortsbegehung getroffen, um die Standorte für ein neues Neubaugebiet zu prüfen. Dabei war insbesondere das Gelände hinter dem Wohngebiet Kirchleäcker Richtung Hardtösch und Göggingen diskutiert worden. Die Nähe zum Ortskern mit Kindergarten, Spielplatz, Bolzplatz, Volleyballfeld, Randenhalle, Bushaltestelle, Feuerwehr- und Vereinshaus sprechen für diesen Standort. Gleichzeitig bestätigte Frickinger, dass der Standort auch planungstechnisch geeignet wäre, da der Anschluss der notwendigen Infrastruktur relativ einfach herzustellen sei. Außerdem sei das Gelände topographisch gut geeignet – überwiegend ebene Fläche bis leichte Hanglage, ohne besondere Herausforderungen bei der Erschließung und Bebaubarkeit. Dies würde auch geringe Erschließungskosten für die Stadt bedeuten, was sich später positiv auf die Bauplatzpreise auswirken würde. Laut Frickinger könnte der gesamte Bereich hinter dem Kindergarten bis zum Gögginger Weg als Baugebiet geplant werden. So könnten beispielsweise über eine neue Straße drei Bauplatzreihen geplant werden, was in Summe gut 40 Bauplätze bedeuten würde, wobei nicht alle Bauplätze in einem Schritt erschlossen werden müssen. Bei der tatsächlichen Umsetzung sei entscheidend, wie schnell die Stadt mit den aktuellen Grundstücksbesitzern eine Einigung erziele. Allerdings könne die Planung und Erschließung bis zur Bebaubarkeit etwa drei bis fünf Jahre dauern.

Nach ausführlicher Beratung durch den Ortschaftsrat, bei der keinerlei Hindernisse für diesen Standort erkannt wurden, stimmte der Rat einstimmig für die baldmöglichste Planung und Umsetzung des Neubaugebietes durch das Stadtbauamt Meßkirch.

Aufgrund der Planungs- und Realisierungsdauer für das neue Baugebiet beriet das Gremium im Anschluss auch weitere, kurzfristiger umsetzbare Möglichkeiten. Dabei wurden zwei Standorte näher betrachtet: Ein Grundstück an der Straße „Im Unterdorf“ am Ortsausgang in Richtung Dietershofen und „Am Jordanbach“ zwischen Straße und Bachlauf. Frickinger bestätigte, dass aus seiner Sicht beide Grundstücke kurzfristig über eine Einbeziehungssatzung in Bauplätze gewandelt werden könnten.

Der Ortschaftsrat stimmte auch hier einstimmig dafür, das Bauamt mit der Prüfung und Planung dieser Gebiete zu beauftragen und alle dafür erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.

Als kurzfristige Lösung wurden auch einzelne Grundstück am Ortsrand diskutiert, die über eine Einbeziehungssatzung bebaut werden könnten. Hier empfahl der Stadtbaumeister den Interessenten im Einzelfall, direkt mit der Stadt Kontakt aufzunehmen, um die weiteren Möglichkeiten auszuloten. Grundsätzlich sieht Frickinger hier bei den besprochenen Grundstücken gute Chancen.

Zum Schluss wies Ortsvorsteher Berthold Sauter noch darauf hin, dass die Ortschaftsverwaltung gemeinsam mit der Stadt auch immer wieder Kontakt zu Besitzern von unbewohnten Altgebäuden sucht und Gespräche führt, um durch Erwerb und Abbruch von Altgebäuden die Innenentwicklung der Ortschaft positiv zu beeinflussen und ohne zusätzlichen Flächenverbrauch Platz für Neubauten zu schaffen. Laut Frickinger wäre dies trotz der Abrisskosten eine gute Möglichkeit Bauplätze im Ortskern zu schaffen.

Hinter dem Kindergarten könnte in drei bis fünf Jahren ein Neubaugebiet entstehen.
Das Neubaugebiet hinter dem Wohngebiet „Kirchleäcker“ könnte bis zum Gögginger Weg erschlossen werden.

Rengetsweiler Musikanten bieten musikalische Ausbildung

Die Rengetsweiler Musikanten stehen in Kooperation mit der Musikschule Hast du Töne. Gemeinsam mit dieser bieten wir verschiedene Konzepte an:

  • Neueinsteiger: für Kinder/ Jugendliche ab der 3. Klasse, Instrument nach Wahl, Einzelunterricht
  • Wiedereinsteiger: 10er Karte, für Einzelunterricht bei der Musikschule, mit bereits gelerntem Instrument
  • Ebenso ist die musikalische Früherziehung für Kinder ab drei Jahren bis zur 2. Klasse angedacht.

Nähere Informationen über die verschiedenen Konzepte sowie Kosten finden Sie in unserem Flyer.

Bei den Rengetsweiler Musikanten geht es nicht nur um die Musik, sondern um die Gemeinschaft, das Zusammensein und den Spaß an verschiedenen Aktivitäten, wie dem Rengetsweiler Waldfest, Radtour, Ausflug, etc. Vor allem für unseren Nachwuchs – unsere Jungmusikanten*innen – steht das Jugendleiterinnenteam zur Verfügung und überlegt sich immer wieder spannende Aktionen, wie zum Beispiel Schnitzeljagd, Spieleabend, Grillen, Weihnachtsfeier, Filmeabend und sonstige Ausflüge.

Jugendleiterinnen-Team:

Ulrike Löffler kocht einfach, schnell – aber lecker

Bericht aus dem Südkurier vom 12.01.2021 von Sandra Häusler
https://www.suedkurier.de/region/linzgau/messkirch/ulrike-loeffler-kocht-einfach-schnell-aber-lecker;art372566,10708282#

Ulrike Löffler aus Rengetsweiler bereitet für den SÜDKURIER Gnocchi mit Spinatsauce und Kaiserschmarren mit Apfelkompott zu.

Ulrike Löffler kocht gerne und vor allem ist ihr die Verwendung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln wichtig. | Bild: Sandra Häusler

Ulrike Löffler aus Rengetsweiler hat ein schnelles, einfaches, aber sehr schmackhaftes Rezept für die SÜDKURIER-Leser gekocht. Sie reagierte auf einen Aufruf dieser Zeitung. Der vierfachen Mutter erwachsener Kinder ist wichtig, regional und saisonal zu kochen. Vor allem möchte sie nicht viel Zutaten zukaufen, sondern in erster Linie Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu verarbeiten. Deshalb hat sie sich das Rezept „Gnocchi mit Spinatsauce„ entschieden und zum Dessert Kaiserschmarren mit Apfelkompott zubereitet.

Obwohl Ulrike Löffler seit einigen Jahren während der Sommermonate in ihrem Gartencafé „Café im Grünen“ regelmäßig Gäste bewirtet, erklärt die gelernte Schriftsetzerin, dass sie aufgeregt sei, weil der SÜDKURIER ihr heute auf die „Finger“ schaue. Die zweite Herausforderung lag in den Mengenangaben. Meist koche sie ohne Mengen abzumessen, sondern nach Gefühl, wie viele erfahrene und langjährige Köchinnen.

Für den Kompott eigene Boskoop-Äpfel

Für das Apfelkompott verwendet die 54-Jährige eigene Boskoop Äpfel, die sie schält und in Schnitze schneidet. Sie mag es gerne „stückig“. Dann gibt sie die Apfelstücke zum Saft einer Zitrone und sorgt mit einem „Schuss“ Apfelsaft für die nötige Flüssigkeit zum Kochen. Bereits nach wenigen Minuten zieht der aromatische Duft des Apfelkompotts durch die Küche. „Der Boskoop ist ein wunderbarer Apfel zum Backen“, begründet Ulrike Löffler ihre Wahl. Da das Apfelkompott mit einer Süßspeise serviert wird und der Kaiserschmarren mit Puderzucker bestäubt wird, gibt sie keinen Zucker dazu.

Auch die Spinatsauce ist nach wenigen Minuten bereits gekocht. Den gesäuberten Blattspinat hat Ulrike Löffler bereits blanchiert und mit einem Hackmesser zerkleinert. In Rapsöl dünstet sie feine Zwiebel- und Knoblauchwürfel an, gibt den Spinat dazu. Mit einem Viertelliter Gemüsebrühe löscht sie den Spinat ab und gießt 100 Milliliter Sahne dazu. Dann würzt sie die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Gnocchi sind aus Kartoffeln

Dann geht es an die Hauptspeise. Oft werden Gnocchi unter dem Begriff „Pasta“ geführt. Sie werden jedoch aus Kartoffeln zubereitet. Die Kartoffeln für das Menü stammen ebenfalls aus dem eigenen, weitläufigen Obst- und Gemüsegarten. Ulrike Löffler‚s Ehemann Gerhard ist der „Kartoffelbauer“ in der Familie. In der vergangenen Gartensaison hat der pensionierte Berufsschullehrer 70 Kilogramm der Knollen geerntet. Die Kartoffeln hat Ulrike Löffler bereits am Vortag gekocht und frisch gepellt. 750 g Kartoffeln drückt sie für die Gnocchi durch die Kartoffelpresse, gibt zwei Eigelb, den Hartweizengrieß und Mehl für die Bindung dazu.

Den Kartoffelteig formt sie zu einer Rolle, sticht dann kleinere Stücke ab. Jene rollt sie zu zwei Zentimeter dicken Rollen und schneidet mit dem Messer 2,5 cm große Teiglinge ab. Mit einer bemehlten Gabel presst Ulrike Löffler das, für Gnocchi typische Muster in die Oberfläche der Kartoffelkugeln. Die Teiglinge werden in kochendes Salzwasser gegeben. Wenn die Gnocchi an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Mit einem Schaumlöffel entnimmt Ulrike Löffler diese, gibt sie direkt auf dem Teller und serviert sie mit der Spinatsauce.

Aus den Zutaten für den Kaiserschmarren rührt sie einen Teig. Dazu schlägt sie zuvor die Eiweiße steif und hebt diese unter die Masse. Der Kaiserschmarren wird als dicker „Pfannkuchen“ mit etwas Butter oder Margarine in der Pfanne gebacken, in Stücke geteilt, mit Puderzucker bestäubt und dem Apfelkompott serviert.

Herrlich! Auch Gerhard und Sohn Marius freuen sich über das Mittagessen – und die Männer räumen danach die Küche auf.


Zutaten und Zubereitung

Gnocchi (vier Personen)

  • 750 g Kartoffeln, vom Vortrag, vorgekocht, abgekühlt und gepellt
  • 2 Eidotter
  • 3 Esslöffel Hartweizengrieß
  • 2-3 Esslöffel Mehl
  • Muskat
  • 1 ½ Teelöffel Salz
  • gemahlener Pfeffer

    Gepellte Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken, Eidotter zugeben, Hartweizengrieß und Mehl, Gewürze, einen Teig mit dem Mixer und Knethaken kneten. Teig auf der Arbeitsplatte zu einer großen Rolle formen, mit dem Teigschaber (Teigteiler) abteilen und die Teilstücke zu Teigrollen mit etwa zwei Zentimeter Durchmesser rollen. Mit dem Messer etwa 2,5 Zentimeter lange Stücke abschneiden und mit einer bemehlten Gabel das typische Gnocchi Muster auf die Oberseite drücken. Die Gnocchi in kochendem Salzwasser ziehen lassen. Fertig sind sie, wenn die Gnocchi an die Oberfläche steigen. Dann sind sie fertig. Am besten gleich mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und auf einem Teller anrichten.

Spinatsauce (vier Personen)

  • 750 g Blattspinat, harten Strunk entfernen, fünf Minuten blanchieren und mit dem Hackmesser grob zerkleinern. Alternativ geht auch Tiefkühlware.
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Zwiebeln fein schneiden,
  • Knoblauch und Zwiebeln in Rapsöl andünsten, Spinat zugeben, ¼ Liter Gemüsebrühe und 100 ml Sahne zugeben, mit Salz, Pfeffer nachwürzen.

Kaiserschmarren (zwei Personen)

  • 100 g Dinkelmehl 630
  • 80 ml Milch
  • 2 Eidotter
  • ½ Esslöffel Zucker
  • 2 Messerspitzen Backpulver

Mehl, Eigelb und Milch mit dem Mixer verrühren. Zucker und Backpulver zugeben. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Dabei können die zwei übriggebliebenen Eiweiße von den gerade gekochten Gnocchi mit aufgebraucht werden.

Apfelkompott (vier Personen)

  • 1 Zitrone, Saft auspressen
  • 5-6 Äpfel (Boskoop)
  • 1 Schuss Apfelsaft

Äpfel schälen und in Schnitze schneiden, Apfelschnitze gut mit dem Zitronensaft vermischen. Einen Schuss Apfelsaft zugeben, keinen Zucker für diesen Nachtisch. Zirka fünf Minuten im Topf weichkochen.

Volkstrauertag 2020

Nach reiflicher Überlegung hat der Gemeinderat Meßkirch aufgrund der aktuellen Situation entschieden, die Gedenkfeiern zum Vokstrauertag in diesem Jahr abzusagen.

Dennoch haben die Ortsvorsteher von Rengetsweiler und Dietershofen, Berthold Sauter und Clemens Spieß am Sonntag, den 15.11.2020 ein Kranzgebinde am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof abgelegt. Wir erinnern uns an Krieg und Gewalt und gedenken den Toten. Wir bleiben Ihnen in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit verbunden und verneigen uns in Trauer.

Narrenverein Randenmale Rengetsweiler verschiebt Dämmerumzug auf 2022

Bericht Südkurier vom 24.08.2020

  • Corona-Pandemie sorgt für viele Unwägbarkeiten
  • Bisherige Kosten in überschaubarem Rahmen
  • Vereinsmitglieder und Vereine zeigen Verständnis
Die Enttäuschung ist in den Gesichtern abzulesen. Der Vorstand des Narrenvereins Randenmale Rengetsweiler verschiebt aufgrund der Unwägbarkeiten durch die Corona-Pandemie seinen geplanten Dämmerumzug zum „40+1“ Bestehen des Vereins auf 2022. v.l. Patrick Obert, Vorsitzender Patrick Poferl, Schriftführerin Ulrika Obert und die stellvertretende Vorsitzende Kerstin Schellenberg.

Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betont hatte, er könne sich in Zeiten der Corona-Pandemie nicht vorstellen, dass es 2021 Fastnacht geben könne, wird dieses Thema auch in der Region heiß diskutiert. Während es aus Sicht der Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) für eine Entscheidung noch zu früh ist und auch die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee vor zu großer Hast warnt, hat die Vereinsspitze des Narrenvereins Randenmale Rengetsweiler bereits in einer Sitzung am 17. Juli eine Entscheidung gefällt.

Der rührige Narrenverein verschiebt seinen ursprünglich am 16. Januar 2021 geplanten Großen Dämmerumzug anlässlich des „40+1“. Vereinsbestehens auf den 22. Januar 2022. Dieser Entschluss sei „schweren Herzens“ gefällt worden, unterstreicht Schriftführerin Ulrika Obert. Vorsitzender Patrick Poferl und seine Stellvertreterin Kerstin Schellenberg begründen die Verschiebung mit den Ängsten, Risiken und Ungewissheiten durch die Corona-Pandemie. Man könne nicht voraussehen, wie sich diese entwickle und einschätzen, welche Auflagen es für die Veranstaltung gebe.

Rücksprache mit dem Gesundheitsamt

Vor der Entscheidung hatte die Vereinsspitze Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gehalten. Ferner belaufen sich zum jetzigen Zeitpunkt die bisher entstandenen Kosten noch im überschaubaren Rahmen, sind Poferl und Schellenberg froh. „Die Vereinsmitglieder und die Vereine, die die Besenwirtschaften bewirtet hätten, hatten Verständnis für unsere Entscheidung“, schildert Patrick Poferl. Auch der Zeltverleih zeigte Verständnis und so entstanden keine Stornierungskosten für das reservierte große Festzelt.

Die Randenmale bei einem Narrenumzug.
Die Randenmale bei einem Narrenumzug.

Neuer Termin am 22. Januar 2022

Der neue Termin für den Großen Dämmerumzug wurde auf den 22. Januar 2022 festgelegt. „Der Rest bleibt wie gehabt“, verspricht Poferl. Das Konzept für den Dämmerumzug war bereits bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und alle Planungen sozusagen in „trockenen Tüchern“. Dem Verein lagen bereits die Zusagen von 2500 Umzugsteilnehmern vor. Diese Zusagen sind die Grundlage für die neuen Planungen.

Am Nachmittag des 22. Januar 2022 soll es eine Narrenmesse geben, danach einen Zunftmeisterempfang. „Damit die kleinen Kinder den Umzug mit Oma und Opa noch anschauen können und man vom Umzug noch was sieht, findet dieser gegen 16 bis 17 Uhr statt“, beschreibt der Vereinsvorsitzende. In der Halle bewirtet der Narrenverein Randenmale selbst die Gäste, auf dem Festplatz rund um die Halle werden Getränke und Speisen von Vereinen aus Rengetsweiler und dem Umland angeboten. Sogar eine Caféstube für Busfahrer soll es geben.

Der Narrenverein

1980 wurde der Verein Randenmale Rengetsweiler gegründet und zählt aktuell 80 aktive und 20 passive Mitglieder. Die Fasnetsfigur „Randenmale“ entstammt dem Rengetsweiler Waldgebiet „Randen“. Damit die Kinder zum Einbruch der Dunkelheit nach Hause kamen, war im Dorf die Sage über ein Männlein entstanden, das nachts aus dem Wald ins Dorf schleichen würde. Auch soll dieses Männlein alljährlich zur Fasnetszeit in den Ort gekommen sein, um zu erzählen, wer unterm Jahr etwas „gebozget“ hat, wem etwas Lustiges passiert ist oder wer von wem auf die Schippe genommen wurde, erzählt die Vereinsgeschichte. Neumitglieder, die Täuflinge, stellen sich alle zwei Jahre bei der Maskentaufe Aufnahmeritualen und Herausforderungen.

Glasfaser-Hausanschlüsse in Rengetsweiler

Aktuell gibt es Gespräche zwischen der Ortschaftsverwaltung Rengetsweiler und der Breitbandversorgungsgesellschaft Landkreis Sigmaringen (BLS) über den Ausbau des Glasfasernetzes in Rengetsweiler. Dabei geht es um den direkten Anschluss von Wohngebäuden an das Glasfasernetz. Damit lassen sich technisch deutlich höhere Internet-Bandbreiten realisieren, als dies bisher der Fall ist. Die Netcom BW bietet aktuell Tarife mit Übertragungsraten von bis zu 300 MBit/s Download und 60 MBit/s Upload an.

Mehr Informationen zum Glasfaser-Hausanschluss gibt es auf der Internetseite der BLS: https://bls-breitband.de/hausanschluss.php

Hierzu ist eine technische Erweiterung des bestehenden Netzes notwendig. Voraussetzung hierfür ist allerdings ein ausreichend großes Interesse in der Einwohnerschaft von Rengetsweiler.

Die Kosten für den Hausanschluss betragen pauschal einmalig 952 Euro für die Herstellung des Anschlusses. (Zusätzlich entstehen monatliche Kosten abhängig vom gewählten Tarif. Mehr Infos dazu hier: https://www.netcom-bw.de/fileadmin/user_upload/01_Privatkunden/Docs/ComHome_basic/Flyer_ComHome_basic_RM1.pdf)

Falls Sie Interesse an einem Glasfaser-Hausanschluss haben, würden wir uns freuen, wenn Sie mit der Ortschaftsverwaltung Kontakt aufnehmen, entweder über den Ortsvorsteher Berthold Sauter (Kontaktdaten finden sie hier) oder über das nachfolgende Formular.

    1. Rengetsweiler Waldputzete

    Auf Initiative von Uli Löffler trafen sich am Samstag, den 14.03.2020 die Rengetsweiler zur ersten Waldputzete. Nach kurzer Besprechung an der Randenhalle machten sich die Freiwilligen in verschiedenen Gruppen in unterschiedliche Waldgebiete rund um Rengetsweiler auf. Schnell wurde festgestellt, dass allerhand Müll in den Wäldern zu finden war. Neben „normalem“ Abfall wie Flaschen oder Verpackungen wurden auch leere Kanister, alte Reifen oder Gartenmöbel aus dem Wald eingesammelt. Am Ende kam eine beachtliche Menge an Müll zusammen, der nun sachgemäß entsorgt wird. Zum Abschluss gab es dann noch ein Vesper bei Familie Löffler.

    Uli Löffler freute sich, dass so viele Rengetsweiler mitmachten und hofft, dass die Aktion auch ein Zeichen ist, seinen Müll nicht einfach in den Wald zu werfen. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass das illegale Entsorgen von Müll am Straßenrand oder im Wald mit hohen Geldbußen geahndet wird.

    Der Dank gilt allen Freiwillingen und insbesondere Uli Löffler als Organisatorin.