> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 23. Juni 2015
 

Volles Programm beim Feuerwehrfest

Seit 80 Jahren gibt es die Abteilung Rengetsweiler - 
Neue Garage und Mannschaftswagen eingeweiht

Bei der Einweihung der Feuerwehrgarage und des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs in Rengetsweiler (von links): Karl Michael Klotz, Rainer Lipp, Berthold Sauter, Johannes Hänßler, Arne Zwick, Markus Gruber und Markus Gräter.
Bild: Winfried Klein

Meßkirch-Rengetsweiler - Eine starke Truppe seien sie und als Abteilung im Freiwilligen Feuerwehrverbund Meßkirch wichtig und unverzichtbar. Das waren die anerkennenden Grußworte von Bürgermeister Arne Zwick anlässlich der Feier des 80. Geburtstages der Feuerwehrabteilung Rengetsweiler. Gleichzeitig weihten die Feuerwehrmänner ihre neue Garage ein und feierten am Sonntag vor der Randenhalle die Segnung eines neuen Mannschafts- Transportfahrzeuges.

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Sankt-Kunigundis-Kirche, geleitet von Pfarrer Karl Michael Klotz, begann der Festtag für Bürger und zahlreiche Wehrmänner aus der Umgebung. Die Rengetsweiler Musikanten gestalteten die Feier musikalisch. Die Feuerwehr komme immer zuverlässig und schnell, das sei nichts besonderes, denn darauf könne sich die Bevölkerung verlassen, würdigte Pfarrer Klotz dann auch in seiner Predigt den ehrenamtlichen und freiwilligen Einsatz der vielen Wehrmänner und -frauen, deren Arbeit überwiegend im Verborgenen, wie beispielsweise bei Übungen, Schulungen, Prüfungen und vielem mehr stattfinde.

„Einer trage des anderen Last“ war dann auch das Bibelwort, das Klotz als religiöses Motto über die nicht immer ganz ungefährlichen Einsätze der Feuerwehrleute stellte, denn Menschen, oder auch Tieren in Not zu Hilfe zu eilen, sei ja eine grundsätzlich christliche Motivation, gehorchend dem Jesuswort: „Was ihr einem der geringsten unter meinen Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“

Nach einem an den Festgottesdienst anschließenden gemeinsamen Marsch zur

Randenhalle eröffnete Prädikant Rainer Lipp die Einweihungsfeier der neu erbauten Feuerwehrgarage und gemeinsam mit Pfarrer Klotz segnete er den Neubau sowie den davor stehenden, festlich geschmückten neuen Mannschaftstransportwagen. Die gute Zusammenarbeit und das Miteinander aller Abteilungswehren festige sich kontinuierlich und man betrachte sich schon als Gesamtwehr, stellte Bürgermeister Zwick anschließend bei seinem Grußwort fest. Das habe man eindrucksvoll bei dem Hochwassereinsatz am vergangenen Wochenende sehen können.

Auch Ortsvorsteher Berthold Sauter war voll des Lobes und sah den Neubau der Garage als wichtige Investition in die Zukunft. Was es bedeutet, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu sein, brachte der stellvertretende Kreisbrandmeister, Markus Gräter, auf den Punkt: „Wir stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr ohne Unterbrechung zur Verfügung“, wie er den wesentlichen Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr verdeutlichte.

Meßkirchs Kommandant Markus Gruber dankte den Rengetsweiler Kameraden für die stets sehr gute Zusammenarbeit, Kameradschaft und Freundschaft. Am Nachmittag gab es neben verschiedenen musikalischen Einlagen als Höhepunkt die Vorführung einer Löschübung mit der einzigen noch einsatzfähigen historischen Handdruckpumpe im Raum Meßkirch aus dem Jahr 1898.

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Winfried Klein, Südkurier Meßkirch, 23.06.2015