> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 22. März 2013
 

Räte wollen Ortstermin

Im Technischen Ausschuss sucht man nach einer Lösung für Trainingsort für Inlinehockey-Verein „Täle-Ducks“ Rengetsweiler

Meßkirch (cla) Seit etwa zwei Jahren ist der Eishockey und Inlinehockey-Verein „Täle-Ducks“ auf der Suche nach einer geeigneten Trainingsmöglichkeit (wir berichteten). Wunsch des Vereins ist es, in der Randenhalle in Rengetsweiler trainieren zu können. Das Thema stand nun auf der Tagesordnung im Technischen Ausschuss.

„Wir tun uns ein bisschen schwer mit der Anfrage“, räumte Bürgermeister Arne Zwick gleich zu Beginn ein. Zum einen stünde bei der geplanten Nutzung eine Versiegelung des Bodens an, das sei aber das kleinste Problem. Das zweite Thema sei die grundsätzliche Eignung der Halle. Es handele sich um eine Turn- und Festhalle, nicht um eine Sporthalle, was bedeute, dass die Türen nicht so stabil seien. Prinzipiell wäre es schön, das Training dort zuzulassen, andererseits müsse man darauf achten, dass die Halle nicht zu stark abgenutzt werde. Zwicks Vorschlag: Der Technische Ausschuss solle sich zeitnah vor Ort mit dem Verein treffen, um einem Training beizuwohnen. Ergänzend könne man auch einen Videofilm vom Training ansehen. Mehrere Gemeinderäte sprachen sich für den Wunsch des Vereins aus. Jürgen Alber (CDU) sagte, das Freizeitangebot des Vereins sei eine tolle Sache und fragte, ob man die Böden und Glastüren adäquat sichern könne. Auch Karl-Heinz Thoma (CDU) sprach sich für die Nutzung aus. Joachim Bach (FWV) schlug vor, in anderen Gemeinden nachzufragen, die Erfahrung mit Rollhockeyvereinen hätten. „Das haben wir bereits probiert“, berichtete Zwick, „aber dabei bekommt man sehr unterschiedliche Aussagen".

Karl Mägerle schlug vor, die Rohrdorfer Halle zuerst zu renovieren und das Training dann dort zuzulassen. Zwick räumte ein, dass die


Abteilungsleiter Johannes Schulte vor der Randenhalle in Rengetsweiler. Die Inline- beziehungsweise Eishockey-Mannschaft „Täle-Ducks“ sucht nach einem geeigneten Trainingsort. Der TA will die Halle vor Ort ansehen.
Bild: Sah

Sanierung der Rohrdorfer Halle sowieso in Zukunft anstehe. Schließlich einigte man sich darauf, an einem Dienstagabend in naher Zukunft einem Training in der Halle in Leibertingen beizuwohnen, um dann besser entscheiden zu können.

Johannes Schulte, Abteilungsleiter beim Verein, ist erfreut über die grundsätzlich positive Haltung der Räte. „Ich bin jetzt wieder optimistischer, weil man uns im Gremium angehört hat“, sagt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Er selbst sieht kein großes Problem in der Nutzung der Rengetsweiler Halle. Die Hersteller von Sportböden selbst erlaubten Inline-Hockey auf ihren Produkten. Im Winter trainiert die Mannschaft im Pfullendorfer Eiszelt, im Sommer ist sie gezwungenermaßen bei verschiedenen Vereinen „zu Gast“, zum Beispiel in Stetten oder Pfullendorf bei der Bundeswehrmannschaft.

 


 
 

Südkurier Meßkirch, 22.03.2013