> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 04. März 2013
 

Fußballverein nach Abstieg weiter in besten Händen

Mitglieder peilen unter neuem Trainer den Wiederaufstieg an

Walbertsweiler/Rengetsweiler - Wenn sich auch die erste Mannschaft des FV Walbertsweiler/Rengetsweiler nach verdientem Aufstieg in die Bezirksliga und Abstieg in die Kreisliga A auf neue Tatsachen einrichten musste, so hat dies die Vereinsführung des FC Walbertsweiler (FCW) und des FV WaRe längst hinter sich gelassen. Die einander zuarbeitenden Abteilungen sind in besten Händen, was sich bei den Hauptversammlungen im Vereinsheim zeigte. Der seit 25 Jahren von Peter Gress geführte FCW verwaltet die Immobilien, der FV WaRe wird von drei Vorsitzenden geführt.

Als Schriftführerin hatte Silvia Gress eine Menge Veranstaltungen notiert. Der Verein habe beim Nachtumzug ein Festzelt aufgebaut. Zwei aus dem Kreis der Ehrenamtlichen seien vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen der Aktion „Ehrenamt“ ausgezeichnet worden. Die Helfergemeinschaft habe 800 Stunden Arbeit investiert. Die Junioren seien begeistert gewesen von den Spielformen des DFB-Mobils auf dem Sportplatz in Walbertsweiler.

Die dreigeteilte Vereinskasse, so Carola Droxner, stehe auf sicheren Beinen. Die Vereinsschulden vonh 36 000 Euro, so Gress, werden durch gutes Wirtschaften abgebaut. Dagegen stünden ein modernisiertes und von der Familie Moser bestens geführtes Vereinsheim und zwei gepflegte Rasenplätze. Der Vorsitzende hatte die Ehre, eine große Zahl Ehrenamtlicher auszuzeichnen. Peter Gress, Hubert Kille, Markus Moser, Bernd Stump und Jürgen Kaufmann sind seit 25 Jahren dabei, Helmut Wachter seit 40 Jahren. Carola Droxner und Silvia Gress wurden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet.

Bei der Hauptversammlung des FV WaRe wurden zahlreiche Ehrenamtliche ausgezeichnet: (von links) Peter Gress, Hubert Kille, Markus Moser, Carola Droxner, Helmut Wachter, Silvia Gress, Bernd Stump und Jürgen Kaufmann. Bild: Hahn

Der FV WaRe mit seinen Mannschaften von der F-Jugend an aufwärts, erklärte Ralf Burth, habe vergangenes Jahr 275 Spiele mit 800 Trainingseinheiten ausgetragen, wobei die ehrenamtliche Jugendarbeit 70 Prozent ausmache. Betreuer und Trainer hätten dafür 4250 Stunden aufgebracht. Die Gemeinde solle überdenken, die Jugendarbeit höher zu bezuschussen. Die Gemeinde, konterte Bürgermeister Werner Müller, leiste für den Verein vieles, von dem wenig gesehen werde.

Der Sportverein, so der Spielausschussvorsitzende Peter Weiß, gehe mit drei neue Schiedsrichtern in die Rückrunde. Nach dem Abstieg in die Kreisliga A sei es ihm gelungen, mit Joachim Ruddies einen neuen Trainer für die erste Mannschaft zu finden. Dieser verfüge über einen wachsenden Stamm von 40 Spielern. Mit ihnen sei ein Wiederaufstieg angepeilt. Mit Winnie Sauter habe auch die zweite Mannschaft einen ehrgeizigen Trainer. Die Kasse des FV WaRe, so Alexander Scheitler, weise einen Überschuss von 1880 Euro aus. Für Jugendleiter Daniel Bucher war die um den VFR Sauldorf erweiterte Spielgemeinschaft eine gute Entscheidung.


 
 

Falko Hahn, Südkurier Pfullendorf, 04.03.2013