> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. Januar 2013
 

40 Jahre bei der Täle-Wehr

Karl Droxner und Alfred Schwenk bei Hauptversammlung geehrt

Roland Kern (links) ehrte (von links) Alfred Schwenk, Erwin Droxner, Karl Droxner, Matthias Arzt, der zum Feuerwehrmann befördert wurde, und Kommandant Mario Droxner.
Bild: Mägerle
 

Ringgenbach/Dietershofen - Was die beiden Tälegemeinden Ringgenbach- Dietershofen gemeinsam haben, ist die Feuerwehr: eine Abteilungswehr von Meßkirch, die unter dem Abteilungskommandanten Mario Droxner als eine starke Truppe gilt, denn der Abteilung gehören 17 junge Männer an. Markus Gruber, Stadtkommandanten aus Meßkirch, war bei der jüngsten Versammlung besonders erfreut über die Aufnahme der drei Jung-Wehrmänner Patrik Strobel, Mario Krall und Tizian Droxner.

Eine besondere Ehrung wurde Karl Droxner zuteil, der seit 40 Jahren aktiver Feuerwehrmann ist und viele Jahre als Abteilungskommandant die Wehr führte. Sein Sohn Mario, jetziger Abteilungskommandant, wusste viel über die Erfahrungen, die sein Vater in dieser Zeit machte, und brachte sie in einer kleinen Laudatio zum Ausdruck. Er übergab dem Jubilar einen Feuerwehr-Zinnteller und ein Geschenk von seinen Kameraden aus der „Tälewehr“. Auch Alfred Schwenk, der seit 40 Jahren Mitglied ist, wurde diese Ehrung zu teil.

Mario Droxner gab bekannt, dass die Wehr 21 Mal probte. Die Zahl der Atemschutzträger 

konnte auf vier erhöht werden, weil Tobias Waldenspuhl und Rolf Herre entsprechende Lehrgänge absolvierten. Aus der Abteilungswehr nahmen insgesamt fünf Mann am Leistungsabzeichen in der Rangstufe Silber und Gold teil. Drei Einsätze waren im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Zu den regelmäßigen Proben kamen auch die Beteiligungen bei der großen Waldbrandübung der Gesamtwehr in Rohrdorf und die Großübung in der Kaserne in Stetten a.k.M., wie aus dem Jahresrückblick von Matthias Arzt zu entnehmen war dazu. Als beste Probenbesucher ehrte der stellvertretende Abteilungskommandanten Roland Kern Albert Herre, Andreas Längle und Mario Droxner mit einem Geschenk.

Nachdem das alte Feuerwehrfahrzeug vom TÜV sehr bemängelt wurde, erhoffen sich die Wehrmänner aus Ringgenbach und Dietershofen, dass der vom Feuerwehrausschuss bei der Stadt Meßkirch eingebrachte Vorschlag genehmigt wird, das in Meßkirch stehende Löschfahrzeug LF 16 nach seiner Überholung in Ringgenbach zu stationieren.


 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 14.01.2013