> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 15. Mai 2012
 

Tausende besuchen das 44. Rengetsweiler Waldfest

Auftakt am Samstag mit den „Toglauer-Buam“

Meßkirch-Rengetsweiler - Tausende Besucher kamen bis gestern zum 44. Rengetsweiler Waldfest (der SÜDKURIER berichtete). Monika Liehner und Siegbert Blum, die Vorsitzenden der Rengetsweiler Musikanten, bestätigen, dass sie für jede helfende Hand dankbar sind, um das Fest zu stemmen. Rund 150 Personen waren im Fest-Einsatz, sagte Liehner. Von der Ortschafts- und Stadtverwaltung gebe es Unterstützung soweit es möglich ist und „natürlich aus der Einwohnerschaft von Rengetsweiler und den kleinen Teilorten im Täle, die uns seit Jahren mit unterstützen“. „Unser Waldfest hat in den Jahren eine Größe angenommen, die wir als Verein der Rengetsweiler-Musikanten alleine nicht mehr schultern könnten“, sagen die beiden. Das zeigte sich schon am Auftakt-Samstag mit den „Toglauer-Buam“ und einem vollen 3000-Mann-Festzelt.

Auch der Sonntag lockte bis in die späten Abendstunden viele Besucher nach Rengetsweiler. Abwechslung gab es mit der musikalischen Unterhaltung: Zum Frühschoppen spielte die Trachtenkapelle Egelfingen-Amerfeld auf und „Peng – die Blaskapelle mit Schuss“ sorgte am Nachmittag für Stimmung und präsentierte sich mit ihrer neuen Sängerin Bianca und hervorragend gespielten Einlagen aus den Reihen ihrer Musiker. Aufregend war für die vielen hundert Teilnehmer zudem der Hammellauf. Nach drei Vorläufen war es dann soweit: Der zehnjährige Elias Hensler aus Wackershofen war der glückliche Gewinner, der den jungen Hammel gewann wobei sein Vater nicht ganz schlüssig war, ob er ihn nach Hause nehmen sollte oder an den Schäfer wieder für Geld zurückgeben sollte.

Für viele Mütter blieb die Küche am Muttertag kalt. Stattdessen ging es zusammen zum Waldfest, wo man sich im Festzelt stärkte.
Bild: Mägerle

Den Trostpreis einer tiefgegefrorenen Ente erhielten Lydia Hensler und Lucian Narr. Einen weiteren musikalischen Höhepunkt gab es am Sonntagabend mit Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Denn nicht nur mit Witz und Humor verstand es Peter Schad das Publikum im Festzelt bis in die späten Abendstunden zu unterhalten sondern die bekannte böhmische Blasmusik mit vielen Eigenkompositionen des klassischen Meisters, waren das i-Tüpfelchen für die vielen Freunde der Blasmusik, die sich beim Waldfest in Rengetsweiler einfanden. Ein Kinder- und Seniorennachmittag sowie die große Verlosung und Spendenübergabe für die Dorfgemeinschaft Lautenbach beendeten gestern das dreitägige Waldfest (Bericht folgt).

Bildergalerien im Internet:
Waldfest - Samstag I

Waldfest - Samstag II

Waldfest - Sonntag


 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 15.05.2012