> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 19. Juni 2012
 

Ortschaftsrat gegen gelbes Haus

Ungewisse Zukunft des ehemaligen Schulhauses heute im Meßkircher Gemeinderat 

Meßkirch-Rengetsweiler - Rengetsweiler möchte sich von seinem gelben Schulhaus trennen und Verein, Ortsverwaltung und Feuerwehr sollen fortan im so genannten weißen Schulhaus untergebracht werden. Das entschied der Ortschaftsrat in nichtöffentlicher Sitzung bei vier Ja-Stimmen und drei Enthaltungen, berichtet Ortsvorsteherin Ulrike Böhler.

Am heutigen Dienstag wird der Meßkircher Gemeinderat sich mit dem Thema befassen und eine Entscheidung treffen. Laut Stadtbaumeister Thomas Kölschbach, soll das gelbe Schulhaus dann vorerst leer bleiben. Was mit dem Gebäude geschehen soll, gelte es in einem nächsten Schritt zu entscheiden. Im Gemeinderat heute werde es so um die Finanzierung des Umbaus des weißen Schulhauses gehen, hinter dem auch eine Feuerwehrgarage für den erwarteten Mannschaftstransportwagen für die Rengetsweiler Wehr gebaut werden soll, wie Böhler erinnert.

Die Entscheidung tue „freilich weh“, sagt Böhler und es habe viele Befürworter für das gelbe Schulhaus gegeben. Es sei aber auch klar, dass beide Häuser nicht instand gehalten werden könnten. In Rengetsweiler habe man noch gehofft, dass das die Förderschule kommen wird aber das sei nie aktuell geworden, räumt sie ein.

Die Nutzung der Häuser werde sich so ändern und es sei geplant, dass die Musik das untere Stockwerk des weißen Hauses nutzen wird und oben die Feuerwehr-

Das ehemalige Schulhaus in Rengetsweiler soll geräumt werden. Das hat der Ortschaftsrat jüngst so beschlossen.
Bild: Löffler

Abteilung Rengetsweiler sowie die Landjugendgruppe unterkommen werden. Für die Ortsverwaltung sollte es in dem weißen Schulhaus ein kleines Büro geben. Sitzungen des Ortschaftsrates und Wahlen könnten im Nebenraum der Randenhalle veranstaltet werden.

Wie berichtet, war der Ortschaftsrat noch 2010 hinsichtlich des weißen Schulhauses zu dem Schluss gekommen, dass eine Vermietung am gangbarsten sei. Die Außenstelle einer Praxis oder einer pädagogischen Einrichtung dort unterzubringen, wurde als ideal anzusehen. Eine Entscheidung muss indes in diesem Jahr fallen, da 2013 die Feuerwehr nämlich aus ihrem jetzigen Gebäude ausziehen muss.


 
 

Gregor Moser, Südkurier Meßkirch, 19.06.2012