> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. Januar 2011
 

 Jungkühe sind gefragt

Fleckvieh in Donaueschingen erzielt zufriedenstellende Preise

Donaueschingen – Die Rinderunion Baden-Württemberg konnte in Donaueschingen 15 Bullen und 17 Jungkühe anbieten. Bei den Bullen blieb ein deutlicher Überstand. Die Jungkühe fanden bei guter Nachfrage schnell neue Besitzer.

Einen gelungenen Auftakt bildete der Verkauf eines an erster Stelle gereihten Renwart-Sohnes aus dem Betrieb Berger aus Herbertingen-Mieterkingen. Erst bei 2300 Euro erhielt ein Betrieb aus Hechingen den Zuschlag für diesen bestens entwickelten Bullen. An zweiter Stelle in der Käufergunst stand ein formschöner Rau-Nachkomme aus dem Betrieb Käppeler in Stockach-Seelfingen. Er wurde für 1700 Euro verkauft. Insgesamt wurden sieben 

Bullen zum Durchschnittspreis von 1686 Euro versteigert.

Wesentlich flotter lief es dei den Jungkühen. Alle 17 Tiere wurden für durchschnitlich 1347 Euro verkauft. Drei Jungkühe bildeten die Spitzengruppe, die im Schnitt 1617 Euro erzielte. Die ersten beiden Tiere wurden von Thomas Liehner aus Meßkirch-Rengetsweiler angeboten, beides Weinold-Enkelinnen. Mit Tagesgemelken von 30,7 Kilo und 28,7 Kilo erzielten sie Preise von 1900 Euro und 1500 Euro. Die dritte Jungkuh, vorgestellt von Hubert Schönenberger aus Stockach-Windegg, kam auf 1450 Euro. Die nächste Großvieh-Versteigerung in Donaueschingen findet am 3. Februar für die Rasse „Vorderwälder“ statt.


 
 

Südkurier Donaueschingen, 14.01.2011