> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 22. Oktober 2011
 

Stadtteile melden ihren Finanzbedarf

Im Vorfeld der Haushaltsberatungen melden die Meßkircher Stadtteile ihren Bedarf für 2012 an die Stadtverwaltung.

Rohrdorf: Der größte Wunsch der Rohrdorfer ist der Ausbau der Heudorfer Straße mit einem Gehweg. Auch die Kanalisation in diesem Bereich muss ausgebaut werden, nachdem es bei Starkregen immer wieder zu Rückstaus gekommen ist, sagt Ortsvorsteher Hubert Frick. Die Stadt Meßkirch sei für die Tiefbauarbeiten, der Landkreis für die Straße und den Gehweg zuständig. Bürgermeister Arne Zwick kündigte in der jüngsten Gemeinderatssitzung an, dass der Ausbau der Heudorfer Straße in 2013 starten soll, da man nicht wieder eine Winterbaustelle in Rohrdorf wolle. Im Vorfeld der Maßnahme soll es nächstes Jahr eine Bürgerversammlung geben. Da rund 50 Anlieger von dem Vorhaben betroffen seien gelte es, sich vor Baubeginn abzustimmen. Neben dem Straßenausbau meldeten die Rohrdorfer der Verwaltung im Vorfeld der kommenden Haushaltsberatungen zudem neue Stühle und Tische für die Halle und die Befestigung der Hauptwege auf dem Friedhof an. „Man muss sich halt auf das Notwendigste beschränken“, sagt Frick. Die Sanierung der unteren Wohnung in der Heudorfer Straße 14 sei um ein Jahr zurückgestellt worden. Es sei aber nicht beabsichtigt, das Haus zu verkaufen, stellt Frick fest.

Menningen: In Menningen einigte sich der Ortschaftsrat darauf, Vorhänge für den Gemeindesaal zu beantragen. Ihm Bühnenbereich seien diese notwendig, da wegen des Lichteinfalls dort schlecht fotografiert werden kann, sagt Ortsvorsteher Karl Mägerle. „Die Schienen sind schon da.“ An der Längsfront sollten zudem Jalousien angebracht werden und es werde eine Lautsprecheranlage beantragt. Nachdem die Pacht für den Schuppen erhöht wurde sollte die Stadt nun auch die elektrischen Leitungen im Schuppen überprüfen und bei Bedarf erneuern. Weitere Anträge beträfen die Erneuerung von Schächten in den Ortsstraßen sowie die Erneuerung des Wandputzes bei den Urnengräbern auf dem Friedhof, fährt Mägerle fort.

Heudorf: Die Sanierung des Gemeindesaals steht nicht auf der Wunschliste der 

Heudorfer. Nachdem im laufenden Haushalt Geld für die Vorermittlung der Sanierungskosten bereitgestellt worden war, soll es in den nächsten Tagen einen Termin mit einem Ingenieurbüro vor Ort geben, teilt Ortsvorsteher Ernst Muffler mit. Der Ist-Zustand soll ermittelt werden und es sollen Vorschläge erarbeitet werden, wie es weitergehen kann. Wann die Verwirklichung angegangen werden kann, hänge dann davon ab, wann Zuschüsse fließen werden, sagt Muffler. In der Bedarfsplanung für 2012 nennen die Heudorfer den Gehwegausbau im Römerweg im Neubaugebiet Eichwasen sowie den Ausbau des Altstadtweges zwischen der Kreisstraße und dem Römerweg. Genannt werden unter anderem auch die Anschaffung neuer Straßenlampen beim Gasthaus Adler, in Storzingen und im Baugebiet Eichwasen sowie die Sanierung der Friedhofsmauer und die Anschaffung neuer Stühle für das Probelokal des Musikvereins.

Langenhart: Ortsvorsteher Bernhard Vögtle nennt den Kauf zweier Transportwagen für die Gemeindesaaltische, ein Grabstein-Fundament für ein neues Grabfeld und die DSL-Verkabelung als Wünsche an den Haushalt für das nächste Jahr.

Dietershofen und Buffenhofen: Hier gibt es keine großen Projekte sondern lediglich Instandhaltungsmaßnahmen, wie Ortsvorsteher Karl Droxner sagt: Belagserneuerungen bei Feldwegen und Schachtausbesserungen auf dem Weg zum Preußen-Hof.

Rengetsweiler: Das wichtigste Anliegen in Rengetsweiler hängt mit dem verkauften Feuerwehrhaus zusammen. Ortsvorsteherin Ulrike Böhler würde sich wünschen, dass das alte Schulhaus abgerissen wird und ans weiße Haus ein Anbau drankommt. Dann könnten dort Vereine, Feuerwehr und Verwaltung Unterkunft finden.

Ringgenbach: Ortsvorsteher Harald Veeser nennt die Sanierung der Friedhofsmauer und längerfristig gesehen die energetische Sanierung des Gemeindehauses.


 
 

Südkurier Meßkirch, 22.10.2011

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