> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. Mai 2011
 

Auto fahren mit 80 Jahren ein Genuss

Bernhard Schneider feierte 80. Geburtstag

Meßkirch-Dietershofen - Bernhard Schneider feierte am gestrigen Freitag bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag im kleinen Familienkreis. 

Mit insgesamt vier Schwestern ist er in Dietershofen auf dem elterlichen Anwesen aufgewachsen und auch hier zur Schule gegangen. Da sein Vater in den Kriegsdienst einberufen wurde und sehr spät, im Jahre 1949, aus der Gefangenschaft zurückkehrte, war es seine Hauptaufgabe, sich von jungen Jahren an in der Landwirtschaft zu engagieren und zusammen mit seiner Mutter und den jüngeren Geschwistern für den Lebensunterhalt zu sorgen. Über 35 Jahre war anschließend er auf dem Bau als Bauhelfer und später als Kraftfahrer beim Unternehmen Restle tätig. 1960 heiratete er Gertrud Riegger aus Menningen und betrieb als Nebenerwerb mit seiner Ehefrau noch die Landwirtschaft. Aus der gemeinsamen Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Hart hat das Schicksal die Familie Schneider getroffen, als vor Jahren die Tochter im jugendlichen Alter verstorben ist. Und vor knapp acht Wochen hatten sie den zweiten Todesfall ihres ältesten Sohnes zu beklagen. An feiern, so meint Bernhard Schneider, ist unter diesen Umständen auch an einem 80. Geburtstag nicht zu denken. Das Fest der goldenen Hochzeit konnte das Ehepaar Schneider im vergangenen Jahr feiern.

Bernhard Schneider

Bernhard Schneider ist von seinem Wesen her sehr aufgeschlossen und auch gerne in Gesellschaft. So gehörte er in früheren Jahren der Musikkapelle Rengetsweiler-Dietershofen an und war auch etwa 20 Jahre aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Ringgenbach-Dietershofen. Was ihm ihm beruflich früher auferlegt war, das Auto fahren, ist heute noch sein Hobby. Gerne macht er mit seiner Ehefrau Ausflugsfahrten - im eigenen Auto, versteht sich. Das Fahren strenge ihn in keiner Weise an, sagt er. Aber auch das Dorf- und Stadtgeschehen ist ihm wichtig. „Man muss wissen was läuft“, wie er schelmisch lächelnd zugibt. „Und was man nicht am Stammtisch erfährt, lese ich in meiner Heimatzeitung, dem SÜDKURIER.“


 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 14.05.2011

nach oben