> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. Januar 2011
 

 Viel Spaß für Narren und Zuschauer

Narrenverein Randenmale feiert 30-jähriges Bestehen mit Dämmerumzug mit 2000 Hästrägern

Rengetsweiler – Der Meßkircher Teilort Rengetsweiler wird am Samstag zur Fasnetshochburg. Der Narrenverein Randenmale feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem Dämmerumzug.

Da Rengetsweiler nur 406 Einwohner hat, wird bei 2000 erwarteten Hästrägern jede Menge im Dorf los sein. Um 17 Uhr startet der Umzug von der Oberdorfstraße über Kirchleäcker, Gögginger Weg und Zollernstraße zur Randenhalle. Mit dabei sind 42 Gruppen, darunter Fanfarenzüge, verschiedene Guggenmusiken und Narrenvereine. In der Randenhalle gibt es ein feuriges Showprogramm und eine Kaffeebar. Betrieben werden zwei Barzelte durch die Rengetsweiler Musik und Landjugend sowie den FW Walbertsweiler/Rengetsweiler und die Schloßbühlhexen Göggingen.

Bereits um 15.30 Uhr beginnt der Zunftmeisterempfang in der Randenhalle. Die Vorsitzende Sabine Strobel sagt: „Ich hoffe, dass nichts passiert, die Narren und Zuschauer viel Spaß haben und das Wetter mitmacht. Wir wünschen uns viel gute Laune und super Stimmung ohne Zwischenfälle.“

Die Randenmale Rengetsweiler haben ihre Wurzeln in der Narrengesellschaft Rengetsweiler, die am 20. Januar 1980 gegründet wurde. 26 Rengetweiler Bürger wählten damals in der Gründungsversammlung Hubert Kille zum Vorsitzenden.

Im November 1987 wurde die Narrengesellschaft zu den „Randenmale“. 

Die Randenmale Rengetsweiler freuen sich auf viele Hästräger und Zuschauer beim Dämmerumzug am Samstag.
Bild: Häusler

Der Randenmale entstammt einem Waldgebiet zwischen Rengetsweiler und Wald mit dem schönen Namen „Randen“. Da die Eltern von jeher Schwierigkeiten haben, ihre Kinder nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu bekommen, entstand die Sage, dass ein Männlein des Nachts aus dem Wald in das Dorf geschlichen käme. Auch soll das Männlein in jedem Jahr zur Fasnetszeit in den Ort gekommen sein, um zu erzählen, wer unterm Jahr etwas „gebozget“ (angestellt) hat, wem etwas Lustiges passiert ist oder wer von wem auf die Schippe genommen worden ist, erzählt die Randenmale-Chronik.

1984 entstand ein Randenmale-Lied mit einem Text von Ida Schulte, 1998 sogar ein Randenmale-Tanz.


 
 

Sandra Häusler, Südkurier Meßkirch, 14.01.2011

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