> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 26. Oktober 2011
 

Back-Aktion hilft Not lindern

Ministranten unterstützen Hilfsaktion „Kuh für Uganda“

Dietershofen/Rengetsweiler - „Die Kuh wird die Last auf meinen Schultern erleichtern. Gott möge euch reich segnen. Die Kinder sind auch begeistert, eine Kuh zu bekommen. Unsere Gebete von fast vier Jahren sind damit erhört.“ So lautete der Dank von Hausmutter Edith, die sich 2010 bei Initiatorin Agnes Langlois aus Überlingen für die spontane Hilfsaktion „Kuh für Uganda“ bedankte. Beim Familiengottesdienst in Dietershofen, der am Missio-Sonntag unter dem Motto „Brücken bauen zwischen arm und reich“ stand, präsentierte Langlois ihr Projekt „Kuh für Uganda“. Seit vielen Jahren reist Langlois nach Uganda und lernte dort Pater Joseph Mulungi kennen. Er leitet ein kleines Waisenhaus in Uganda, das mit finanzieller Hilfe aus Amerika aufgebaut wurde. Acht Kinder werden dort von Hausmutter Edith betreut. Die Ernährung ist gesichert, da das Land in der Nähe des Viktoriasees sehr fruchtbar ist. Die Feldarbeit ist hart, der schwere Boden wird nur mit einer Hacke bearbeitet.

Der Wunsch nach einer Kuh zur Erleichterung der Feldarbeit und als zusätzliche Einnahmequelle war vorhanden. So startete Langlois 2010 ihre erste Spendenaktion, bei der innerhalb kurzer Zeit etwa 2000 Euro eingingen. Von dem Geld wurden zwei Kühe gekauft, die in diesem Jahr auch beide schon trächtig waren. Ein dringend notwendiger Stall konnte gebaut werden und ein Fahrrad für den Transport von Futter wurde angeschafft. Bisher musste das meiste Futter gekauft werden, da das vorhandene Feld vor allem zur Eigenversorgung des Kinderheimes dient.

Beim Waffelbacken zeigen die Ministranten vollen Einsatz. Mit dem Erlös aus dieser Aktion unterstützen sie das Projekt „Kuh für Uganda“.
Bild: Löffler

Aus diesem Grund wird als nächste wichtige Investition ein Weidefeld benötigt, das etwa 4000 Euro kosten wird. In der ersten Januarwoche wird Langlois nach Uganda reisen, um den Kaufvertrag des Feldes für das Waisenhaus abzuschließen.

Die Ministranten unterstützten dieses Projekt bereits zum zweiten Mal mit einer Bewirtungsaktion im Pfarrhaus. Die „Minis“ luden die Gottesdienstbesucher zu Waffeln, Zopfbrot, Kuchen und Kaffee ein. Die Summe von 285 Euro wird an Langlois weitergegeben, die bereits zugesagt hat, die Ministranten und die Pfarrgemeinde über die weitere Entwicklung des Waisenhauses auf dem Laufenden zu halten.


 
 

Ulrike Löffler, Südkurier Meßkirch, 26.10.2011

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