> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 22. Januar 2011
 

Musik kann so viel bewirken

Analoge Programme der 1988 errichteten Gemeinschaftsantenne werden im kommenden Jahr abgeschaltet

Dietershofen – Im Lauf des Jahres 2012 läuft die Analoganlage aus. Wird der Gemeinschaftsantennenverein Dietershofen nach knapp 24 Jahren dann noch eine Funktion für die kleine Tälegemeinde haben? So lautete die zentrale Frage bei der Jahresversammlung des Vereins im Gemeindehaus. Um in den Genuss des weltweiten TV-Programms zu kommen, wurde 1988 unter dem Vorsitz des damaligen Ortsvorstehers Hans Kern der Verein gegründet. Er ist auch heute noch Vorsitzender des Vereins. Mit 38 Mitgliedern hatte der Gemeinschaftsantennenverein begonnen, heute sind es noch 31.

In seinem Rückblick auf 2010 berichtete Kern, dass die Empfangsqualität durch verschiedene Erneuerungen verbessert wurde. Einigkeit gab es beim Beschluss, dass der vor Jahren festgesetzte Beitrag von 50 Euro beibehalten wird. Mit einem kleinen Überschuss, berichtete Kassenführer Horst Schuler, schließt der Verein zum Jahresschluss seine Kasse ab. Doch die restlichen Stromkosten für 2010 sind noch offen, sodass es eine schwarze Null geben wird, wie Kassenprüfer Heribert Möll sagte. Er bestätigte dem langjährigen Kassierer eine gute Führung der Vereinskasse.

Über den technischen Bereich und die Anlage selbst berichtete der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Möll. Derzeit seien 22 Programme empfangsbereit, wovon acht digital und 14 analog zu empfangen sind. 2012 werden die analogen Programme abgeschaltet, dann stelle sich die Frage, ob für den Digitalbereich weiter investiert wird, um ein zeitgemäßes Programm und eine entsprechende Senderauswahl zu bekommen. Im Lauf des kommenden Jahres soll sich klären, inwieweit der Verein weiter 

1988 wurde die Gemeinschaftsantenne in Dietershofen errichtet.
Bild: Mägerle

investiert oder ob gar eine Auflösung  ansteht. Diese Fragen konnte der Vorsitzende Hans Kern bei der Versammlung noch nicht beantworten.

Was Hans Kern besonders unter den Nägeln brennt, ist der Anschluss an die schnelle Internet-Datenleitung DSL. Nähere Auskünfte konnte Ortsvorsteher Karl Droxner auch noch nicht geben. Auch die zukünftige Netzbetreibung ist noch nicht abgeklärt.


 
 

Sandra Häusler, Südkurier Pfullendorf, 22.01.2011

nach oben