> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 29. April 2010
 

 Rasant auf Rollen und Kufen

Die "SVR Täle-Ducks" trainieren nun in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald

Meßkirch-Rengetsweiler/Wald – Es geht rasant zu beim Training der „Täle Ducks“. Seit wenigen Wochen trainieren sie einmal pro Woche in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald.

Gemeindeverwaltung und Gemeinderat konnten davon überzeugt werden, dass die Rollen der Inliner den Hallenboden nicht beschädigen. Erstmals wird am Freitag, 14. Mai, um 19 Uhr in der Zehn-Dörfer-Halle ein Inlinehockey-Freundschaftsspiel gegen den IHC Bitz ausgetragen.

Im Januar wurden die „Täle Ducks“ einstimmig zum SV Rengetsweiler aufgenommen. Somit sind auch alle 17 Mitglieder versichert. Seit Jahresbeginn sind die „Täle Ducks“ außerdem Mitglied im WRIV (Württembergischen Rollsport-und Inline-Verband). Nach erfolgreicher Sponsorensuche konnte die Mannschaft Trikots finanzieren.

Von Oktober bis März nahmen die „SVR Täle Ducks“ so viele Eiszeiten wie möglich wahr. Im Pfullendorfer Eiszelt, in Villingen-Schwenningen, Balingen und zeitweise auf dem zugefrorenen Walder Weiher wurde Eishockey gespielt und trainiert. Drei Eishockeyspiele hatten die Ducks zu Jahresanfang in Villingen-Schwenningen und Balingen absolviert, zwei davon sogar gewonnen.

Inlinehockey wurde bisher in Dietershofen auf einem Asphaltplatz trainiert. Das ist jedoch kaum finanzierbar, weil Schläger, Rollen und andere Ausrüstung sehr darunter leiden. Binnen vier Wochen brauchte jeder Spieler einen neuen Satz Rollen und Schläger.

Doch damit ist nun Schluss, denn in der Walder Halle kann die Mannschaft

Rasantes Training der Inlinehockey- Mannschaft auf Rollen in der Zehn-Dörfer-Halle in Wald.
Bild: Häusler

wetterunabhängig trainieren. Außerdem können Fans die Heimspiele der „Ducks“ ganz in der Nähe verfolgen. Eine Teilnahme am Ligabetrieb ist wohl kaum möglich, da die Mannschaft durch ganz Baden-Württemberg reisen müsste und daher nicht zu finanzieren wäre. Doch aus den beiden vorangegangenen Spielen wurden neue Kontakte zu weiteren Hobbymannschaften geknüpft, gegen die es sich lohnt, einzelne Spiele zu organisieren. Die Idee einer Inline-Hockeymannschaft entstand beim Eishockeyspielen. Im Juni 2009 fand dann das erste Training statt. Seitdem stoßen immer mehr Interessierte und Jugendliche dazu.


 
 

Sandra Häusler, Südkurier Meßkirch, 29.04.2010

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