> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 14. Juni 2010
 

 Fast wie in der Stadion-Loge in Durban

Herbert Alber schafft einen Public-Viewing-Treffpunkt

Meßkirch - Durban am Indischen Ozean ist zwar gut 10 000 Kilometer von Meßkirch entfernt. Doch zumindest am Sonntagabend beim ersten Weltmeisterschaftsspiel mit deutscher Beteiligung war die Distanz zwischen Südafrika und der der Schwäbischen Alb kaum noch spürbar.

Public Viewing, Großbildschirme und Leinwände machten es den Fans möglich, so nahe am Geschehen zu sein, als ob sie Logenplätze im Stadion ergattert hätten. Das Fußballfieber erreichte erste Höhepunkte.

Gegen 20 Uhr herrschte beim alten Bauernhaus beim Hofgarten noch betriebsame Hektik. Der Rengetsweiler Unternehmer Herbert Alber hatte sich erst am Mittwoch entschlossen, einen Public-Viewing-Treffpunkt zu schaffen. Alber hatte im SÜDKURIER gelesen, dass die Stadt aus Kostengründen kein Public Viewing organsieren wird. Deshalb sprang er kurz entschlossen in die Bresche. Alber: „Der Erlös kommt lediglich nach Abzug der Kosten für die Getränke in vollem Umfang dem katholischen Kirchenbauförderverein zu Gute.“ Besonders stolz ist Alber auf seine Mitarbeiter und Helfer, die es ermöglicht hätten, alles innerhalb von wenigen Tagen zu organisieren.

In der Katzendreck-Arena und in der Pizzeria „Roma“ waren die Plätze zum Anpfiff vollständig belegt. In der Katzendreckarena

Herbert Alber (rechts) hat in wenigen Tagen das Public Viewing in seinem alten Bauernhof beim Hofgarten organisiert.
Bilder: Steinmüller

waren besonders viele bunt kostümierte Fans zu sehen. Alle Altersgruppen waren vertreten. Im Straßenzelt der Pizzeria saßen fast nur jüngere Fans. Doch hier wie dort fieberten, zitterten, jubelten die Zuschauer. Schöner kann Stimmung vor Ort in 9000 Kilometer Entfernung auch nicht sein.

Bildergalerie im Internet:
www.suedkurier.de/bilder


SÜDKURIER-Bericht vom 31.07.10:

Public Viewing: Spende für den Bauförderverein

Meßkirch – Als Volltreffer für den Bauförderverein St. Martin in Meßkirch erwies sich die Initiative des Rengetsweiler Unternehmers Herbert Alber, der während der Fußball-Weltmeisterschaft ein Public Viewing in der Stockacher Straße zu Gunsten der Nepomuk-Kapelle und der Kirchenrenovation veranstaltete.

Als Alber kurz vor der WM erfuhr, dass die Pläne der Stadt Meßkirch, im Hofgarten ein Public Viewing zu veranstalten nicht zu verwirklichen waren, sprang er in die Bresche. An den Spielabenden der deutschen Mannschaft kamen auf diese Weise 1807 Euro zusammen. Klaus Löffler vom Bauförderverein St. Martin war erfreut, als er diese Summe von Herbert Alber ausgehändigt bekam und dankte ihm für seine Spendenidee und für seinen Einsatz.


 
 

Südkurier Meßkirch, 14.06.und 31.07.2010

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