> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 26. Februar 2010
 

 Neues Raumkonzept ist gefragt

Ortschaftsrat Rengetsweiler: Die Vereine sollen die Nutzung des alten Schulhauses überdenken - Ortstermin mit Feuerwehr

Meßkirch-Rengetsweiler (mos) In der gut besuchten Rengetsweiler Ortschaftsratssitzung am Mittwoch ging es um die Themen ehemaliges Schulgebäude und Feuerwehrgerätehaus.

Beschlossen wurde, dass die Gemeindewaage im Gerätehaus stillgelegt wird, sodass der neue Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr darin Platz finden kann, sagt Bürgermeister Arne Zwick. Ortsvorsteherin Ulrike Böhler stellt fest, dass ein gemeindeeigener Schuppen wohl zu klein für das neue Fahrzeug sein wird und dass das Feuerwehrhaus bei dieser Lösung nicht veräußert werden könnte. Es solle ein Vororttermin mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Meßkirch stattfinden, um die Standortfrage zu klären. „Unsere Feuerwehr plädiert dafür, das Auto im Gerätehaus unterzubringen“, stellt fest die Ortsvorsteherin fest.

Beim weißen Schulhaus sei der Ortschaftsrat zu dem Schluss gekommen, dass eine Vermietung am gangbarsten sei, fährt Böhler fort. Ideal wäre die Außenstelle einer Praxis oder einer pädagogischen Einrichtung dort 

unterzubringen. Ein Verkauf des Gebäudes scheide wohl wegen seiner Lage neben dem gelben Schulhaus aus, dass von den Rengetsweiler Vereinen intensiv genutzt wird.

Bei der Sitzung sei man übereingekommen, dass die Vereine ihre Vorstellungen über die Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes überdenken sollten. Der Musikverein, gibt sie ein Beispiel, hätte gerne zwei Klassenzimmer in dem Haus. Durch diesen Wechsel würde sein derzeitiger Proberaum unter dem Dach frei werden. Bis es zur Sanierung des gelben Schulhauses kommt, schätzt Bürgermeister Zwick, wird es noch drei bis vier Jahre dauern. Zunächst sei Heudorf an der Reihe. Das gebe auf der anderen Seite Zeit, in Rengetsweiler nun ohne Zeitdruck zu planen. Voraussetzung dafür, dass in Rengetsweiler saniert wird sei zudem, dass ein Raumkonzept vorliegt, welches vom Ortschaftsrat und vom Stadtrat abgesegnet ist, fährt Zwick fort. Die Ortsvorsteherin sieht die Sanierung im Gegensatz zu Zwick dagegen noch in weiterer Ferne liegen. Ihrer Meinung nach werde es noch bis zu acht Jahren dauern.


 
 

Südkurier Meßkirch, 26.02.2010

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