> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 13. Februar 2010
 

 Generationen feiern

Junge und alte Mühle-Vere gestalten Dorffasnacht

Meßkirch-Dietershofen (uli) Gut gelaunte Mühle-Vere traf man beim gemeinsamen Narrenfrühstück in der ausgeräumten Lagerhalle in Dietershofen. Mit dem Stellen des Narrenbaumes und dem schon traditionellen „Knöchle-Essen“ waren die Mühle-Vere am Schmotzigen Dunschtig weiter beschäftigt. Und pünktlich um 14 Uhr läuteten die jugendlichen Tänzerinnen Carolin und Laura das schwungvoll organisierte Narrenprogramm der „Mühle-Vere“ ein. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Kinder- und Seniorenfasnet“. Und so fanden sich außer den Kindern und Jugendlichen drei Senioren aus dem kleinen Täleort ein, die zusammen mit den „Jungen“ auf der Bühne ihr Können präsentierten. So brillierten die drei Akteure jeweils in unterschiedlichen Rollen, sei es als Oma (Hilde Müller), Opa (Heribert Möll) oder Schulmädle (Dora Butz), die manch lateinische Wortklauberei erläuterte. Schwungvolle Tänze boten kleine Fußballspieler, die damit schon auf die Fußball-Weltmeisterschaft hinwiesen. Bei rockigen Rhythmen fegten junge Mädels mit Petticoat über die Bühne und junge Damen boten im japanischen Stil ein Tanzprogramm, das von Nadine Möll und Vanessa Oschwald einstudiert wurde. Eine Einlage der besonderen Art zeigte die Truppe der heranwachsenden männlichen Mühle-Vere, die ihre Waden zu tanzenden „Puppen“ formten und herzhafte Lacher auf ihrer Seite hatten.

Dank gab es für die Erste Vorsitzende Regina Krall, die die Tänze und Sketche einstudierte.

Die abendliche Rucksackfasnet unter dem Motto „Wilder Westen“ erfüllte die Erwartungen von Jung und Alt. Fetzige Schlager von DJ Thomas heizten den Besuchern in der kleinen Halle bis spät in die Nacht ein.

Kuriose, scheinbar lateinische Begriffe (Schlappschwanzus = Ehemann) konnte „Schulmädle“ Dora Butz anschaulich erläutern.
Bilder: Löffler
Die Jüngsten der bunten Fasnetstruppe zeigten mit dem „Wikingertanz“ den närrischen Zuschauern ihr tänzerisches Können.

   


 
 

Ulrike Löffler, Südkurier Meßkirch, 13.02.2010

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