> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 29. Juni 2010
 

 Experten begutachten den Neubau

35 Architekten aus dem Landkreis Sigmaringen schauen sich bei Rundfahrt auch das Heilig-Geist-Spital in Meßkirch an

Meßkirch - Das im November vergangenen Jahres eingeweihte Heilig-Geist-Spital Meßkirch war am Samstag für 35 Architekten aus dem Landkreis Sigmaringen eine Besichtigung wert. Zum Tag der Architektur hatte der Sigmaringer Kammergruppenvorsitzende Josef Schelkle zum 15. und letzten Mal für seine Kollegen eine Busfahrt zu besonderen Bauwerken ausgerichtet.

Schelkle ist seit fast 35 Jahren Stadtbaumeister von Sigmaringen. In Meßkirch wurden die Teilnehmer von Manfred Löffler vom gleichnamigen Architekturbüro aus Sigmaringen durch ein, wie er sagte, „kleines feines Konzept“ geführt, eines das aus seiner Hand als Planer kommt. Vor dem Eingang wurden die Planer von Matthias Henle von der Stadt Meßkirch als Träger des Pflegeheims und von Danuta Wrobel von der Pflegedienstleitung mit einem Glas Sekt empfangen und durch das Haus geleitet.

Architekt beschreibt Gedanken

Während des Rundgangs durch das zweistöckige Gebäude beschrieb ihnen er in Rengetsweiler geborene Löffler, Architekt des Neubaus, seine dem Bau lange vorhergegangenen Überlegungen zur Anbindung an die Stadt und der sich daraus ergebenden Vorzüge und baulichen Besonderheiten. Das Haus als Altenheim habe seine lange Tradition im 16. Jahrhundert „als Spital zu Mösskirch“ mit Spitalkirche begonnen, an der derselben Stelle stehe jetzt sein Bau als zeitgemäße 
Während der Architektur-Rundfahrt durch den Kreis Sigmaringen besuchten die Architekten der Kammergruppe Sigmaringen auch den Neubau des Heilig-Geist-Spitals Meßkirch. Die baulichen Besonderheiten des Hauses erklärte ihnen dessen Architekt Manfred Löffler (vorne) aus Sigmaringen.
Bild: Hahn 
Fortführung. Nach seinen Vorstellungen müsse die Pflege zu den Alten kommen – kurze Wege von Personal und Bewohnern. Er habe versucht, den Sozialbau ohne Einschränkungen für die Bewohner zu bauen. Anders als es in anderen Städten üblich geworden sei, möchte er den hier wohnenden Menschen ein Gefühl geben, Teil der Stadt Meßkirch zu sein.

Das bestens funktionierende Spital, erklärte Danuta Wrobel von der Pflegedienstleitung, habe 28 Zimmer, von denen bis auf zwei Einzelzimmer seien. Jeder Bewohner dürfe sein Zimmer so einrichten wie er es bisher gewohnt sei. Ein Begegnungsraum diene als Kapelle für Gottesdienste wie auch als Ort des Feierns miteinander.


 
 

Falko Hahn, Südkurier Meßkirch, 29.06.2010

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