> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 13. Februar 2010
 

 Jede Menge Politisches

Narrenbaumsetzen in Rengetsweiler

Rengetsweiler - Beim Narrenbaumsetzen des Narrenvereins Randenmale Rengetsweiler stand die Stadt Meßkirch als Gegner des Ausverkauf kommunaler Einrichtungen am Pranger. Als stärkstes Motiv wurde der Ort und seine Zukunft erdrosselt am Galgen von Meßkirch durch die Straßen geführt. Rengetsweiler hat die Grundschule verloren, jetzt sollen auch noch das „Alte Schulhaus“ und das Feuerwehrgerätehaus verkauft werden. Was noch im Ort bleibt, ist der Kindergarten.

Die Kinder standen dann auch im Mittelpunkt des Schmotzigen Dunschtig und seines närrischen Umzugs. Im Mittelpunkt von Rengetsweiler wurde dann der Narrenbaum aufgestellt. Unter dem Kommando des erfahrenen Aufstellers, Hubert Kille, wurde der gewaltige Karwenzmann mit dem Zeichen des Narrenvereins sicher in die Senkrechte gehoben.

Aus der fröstelnden Kälte des Winters ging es in die Randenhalle, der Ort schöner Stunden mit Auftritten der Jüngsten aus dem Dorf. Unter der Regie von Reinhard Ehrenmann lief ein buntes Programm ab. Die Festhalle war vollbesetzt, das Publikum  amüsierte sich köstlich über die 

Die Dorffasnacht wie sie leibt und lebt in Rengetsweiler: vorne die „Polizei“ mit der Schelle.
Bild: Hahn

Darbietungen ihres künstlerischen Nachwuchses. Des Winters überdrüssig wurde das Bühnengeschehen einfach in südliche Gefilde verlegt. Ein gelungener Kinderball mit Eltern, die beim Heimgang einen verräterischen Glanz in den Augen hatten.

Bilder vom Schmotzigen Donnerstag im Internet:
www.suedkurier.de/fastnacht   


 
 

Falko Hahn, Südkurier Meßkirch, 13.02.2010