> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 26. Juni 2010
 

 Zum ganzen Glück fehlt nur noch DSL

Auf ein Wort mit...Karl Droxner, dem Ortsvorsteher von Dietershofen- Buffenhofen, über das neue Bürgerhaus, das heute eingeweiht wird

Herr Droxner, heute wird das frisch sanierte Bürgerhaus in Dietershofen eingeweiht. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Ja, ich bin sehr zufrieden. In einem Ort unserer Größe brauchen wir keine Halle. Wir haben jetzt ein gutes Gebäude für Feste und Versammlungen.

Dafür, dass es soweit kam, waren auch etwas Glück und das zweite Konjunkturpaket notwendig, oder?

Ja, es war kllar, dass Menningen vor uns an die Reihe kommt. Dann kam das Konjunkturpaket und beide Projekte wurden zugleich angegangen. Sonst hätte es bei uns in Dietershofen sicher noch einige Jahre gedauert.

Man kann also sagen, dass Sie mit der Verwaltung zufrieden sind, ist das so?

Ja. Bürgermeister Zwick war sehr kooperativ. Ich fand es auch sehr großzügig, dass er gesagt hat, wir machen das Haus jetzt gleich ganz fertig, inklusive der Sanierung der Toilettenanlage, die ja aus dem Jahr 1957 stammte und schlimm war. Zwick hatte ja in seinem Bürgermeisterwahlkampf versprochen, dass alle Stadtteile neue Gemeinschaftshäuser  bekommen sollten. Wir sind jetzt die letzten, bei dem sich das Versprechen erfüllt hat.

Wie viel Geld hat die Sanierung denn jetzt gekostet?

Die Endabrechnung kenne ich nicht. Im Haushalt waren aber 154 000 Euro eingestellt und durch das Konjunkturpaket gab es ja einen Zuschuss über 86 000 Euro.

Und was wurde alles gemacht?

Es gab einen Vollwärmeschutz, neue Fenster, neue Türen und ein neues Dach. Dafür, dass wir das alles machen konnten waren aber auch die freiwilligen Helfer aus dem Ort ganz wichtig. Ohne Eigenleistungen wäre nämlich nichts gegangen. Wir haben hier zwischen 1500 und 2000 Arbeitsstunden ehrenamtlich investiert.

Haben auf der alten Schulbank am Eingang des Bürgerhauses Platz genommen, die an dessen ehemalige Nutzung erinnern soll (von links): Gregor Moser, Leiter der SÜDKURIER-Redaktion Meßkirch, und Ortsvorsteher Karl Droxner.
Bild: Moser 

Kann man jetzt denn sagen, dass Sie in Dietershofen und Buffenhofen wunschlos glücklich sind?

Nicht ganz. Um restlos glücklich zu sein fehlt uns noch ein DSL-Anschluss. Derzeit können wir nur mit Modem ins Internet und das ist ein klarer Standortnachteil. Aber das ist jetzt mit der Leerrohrverlegung ja auf dem Weg. Ich hoffe jetzt nur, dass sich auch noch ein Internetanbieter findet.

Am Samstagabend wird das Bürgerhaus feierlich eingeweiht. Ist denn schon alles soweit fertig und vorbereitet?

Es müssen ein paar Stellen noch gestrichen werden, Kies und Humus müssen verteilt werden und es muss aufgeräumt werden. Bis zur Einweihungwerden wir aber sicher mit allem fertig sein und morgen hoffen wir darauf, dass viele Interessierte zum Tag der offenen Tür kommen.

FRAGEN: GREGOR MOSER

Zur Person:
Karl Droxner ist Ortsvorsteher der beiden Orte Buffenhofen und Dietershofen. Dieses Amt übt er seit dem Jahr 2004 aus. In diese Zeit fielen der Anschluss an die Kanalisation, die Schulschließung und auch der Verkauf des Lehrerhauses. Karl Droxner ist Landwirt und lebt mit seiner Familie in Buffenhofen. (mos)

 
 

Südkurier Meßkirch, 26.06.2010

nach oben