> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 25. Juni 2010
 

 Da steckt viel Eigenleistung drin

Ehemaliges Schulhaus wird zum Bürgerhaus

Meßkirch-Dietershofen-Buffenhofen - Sie sind jetzt schon stolz, die Einwohner von Buffenhofen-Dietershofen, was sie in der knapp einjährigen Bauzeit aus ihrem ehemaligen Schulhaus geschaffen haben. Es ist ein „Bürgerhaus, das unseren Bedürfnissen voll entspricht und an dem wir unsere Freude haben werden“, wie es Ortsvorsteher Karl Droxner erklärt.Durch das Konjunkturprogramm II, sah man sich dem Ziel näher, so Karl Droxner, dass die Generalsanierung vorgenommen werden konnte.

Freiwillige Helfer aus dem Dorf unterstützen die Umbauaktion am ehemaligen Schulhaus, das zwischenzeitlich zu einem Schmuckstück in der kleinen Doppelgemeinde Buffenhofen-Dietershofen mit ihren rund 180 Einwohnern geworden ist. Viel Eigenleistung steckt da mit drin, wie der Ortsvorsteher bekennt. Es dürften nahe an die 2000 Stunden sein. Dass alles so reibungslos geklappt hat, lag auch an der Mitorganisation des Stadtbauamtes und dem Bauhof. „Von allen Stellen in der Verwaltung bekam ich hierfür meine Unterstützung“, wie Droxner lobend bekennt. Mit einem neuen Isolierdach, sowie Isolierfenster und einer cirka 14 Zentimeter Isolierung mit Putz um das gesamte Gebäude, seien die wichtigen energetischen Maßnahmen voll erfüllt worden. Die alte WC-Anlage aus dem Jahre 1957 wurde erneuert und eine behindertengerechtes WC mit eingebaut, sowie ein Abstellraum geschaffen. Bei einer Raumfläche von 120 Quadratmeter 

Das frisch sanierte Bürgerhaus in Dietershofen mit seinem überdachten Eingangsbereich. Noch laufen die letzten Arbeiten, damit für die Feier alles fertig ist.
Bild: Mägerle 

finden getischt gut 120 Personen Platz und für den Küchen- und Servicebereich stehen 25 Quadratmeter, zur Verfügung. Das Amtszimmer der Ortschaftsverwaltung wurde bei den Erneuerungen gleich mit einbezogen.

Die Außenanlage wurde mit Platten und Pflasterung versehen und eine Zufahrt für Rollstuhlfahrer geschaffen. „Ja, wir freuen uns, wenn wir am Samstag die Einweihung vornehmen können“, sagt Droxner. „Am Sonntag, dem Tag der offnen Tür, wollen wir allen Besuchern die Gelegenheit geben, sich anzusehen, was wir gemeinsam mit der Stadt Meßkirch und unserer Einwohnerschaft geschaffen haben, um das Leben und die Vereinstätigkeit auf dem Lande lebenswert zu machen.“


 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 25.06.2010

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