> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 28. Juni 2010
 

 Erstes Fest im Bürgerhaus

Freiwillige erbringen Eigenleistungen für 54 000 Euro - Bürgermeister lobt den Einbau eines Jugendkellers

Meßkirch-Dietershofen-Buffenhofen - Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Dietershofen, gehalten von Pfarrer Karl-Michael Klotz, und einer Einweihungsfeier ist am Samstag das neue Schmuckstück von Dietershofen, das Bürgerhaus, seiner Bestimmung übergeben worden. Nach einem ersten Auftritt des Gesangvereins und Kirchenchors Rengetsweiler-Dietershofen unter Leitung von Georg Kern konnte Ortsvorsteher Karl Droxner eine große Zahl von Gästen begrüßen.

Die Grüße galten seinen Mitbürgern, die beim Umbau so fleißig gewesen waren, außerdem Meßkirchs Bürgermeister Arne Zwick, der in der langen Bauphase immer alles vorangetrieben habe. Mit am Ehrentisch saßen neben Gemeinderäten und Ortsvorstehern der sechs Stadtteile auch Matthias Henle und Udo Hollauer von der Stadt Meßkirch und Carsten Hinz als Planer der Umbaumaßnahmen.

In seinen Grußworten nannte Zwick die Kosten der beinahe zum Neubau gewordenen ehemaligen Grundschule. Die mehr als ein Jahr dauernde Baugeschichte habe zu einem öffentlichen Gebäude für Feste und familiäre Feiern geführt. Der Bau habe 210 000 Euro gekostet, wobei aus dem Konjunkturprojekt II 86 300 Euro geflossen seien. Eingerechnet seien der Verkauf des Lehrerhauses für 70 000 Euro und Eigenleistungen aus Dietershofen in Höhe von 54 000 Euro. Durch die lange Bauphase konnte das Projekt aus finanzieller Sicht stückweise vorangebracht werden. Der Zuschuss aus dem Konjunkturpaket habe ihn überrascht. Für die Stadt sei er in Zeiten klammer Stadtkasse gar zum „Luxusproblem“ geworden. „Viel Neues wird es nicht mehr geben“, meinte 

"Heute sind wir hier, um zu feieren, gearbeitet haben wir hier genug": Diesem Ausspruch ihres Ortsvorstehers Karl Droxner folgten die Bürger gern und nahmen das neue Bürgerhaus von Dietershofen in Betrieb.
Bild: Falko Hahn 

Zwick. Ein gleiches Projekt in Heudorf sei erst möglich, wenn wieder mehr  Geld in der Stadtkasse sei. Was ihm besonders am Haus gefalle, sei der Jugendkeller. „Denn wo gefeiert wird, da werden auch Kinder geboren.“

In seiner Rückschau dankte Droxner dem Bürgermeister für dessen sofortige Zusage beim ersten Gespräch, als er sagte: „Ihr könnt sofort mit dem Umbau anfangen, ich nehme das auf meine Kappe.“ Um den Umbau finanzierbar zu machen, habe man vereinbart, schrittweise vorzugehen. Zu allem sei auch der Stadtrat gehört worden. Gerade durch die vielen Sunden an Eigenleistung sei ein tolles Gebäude entstanden: „Hoffen wir, dass es mit Leben und Freude erfüllt wird.“

Bildergalerie im Internet:
www.suedkurier.de/bilder


 
 

Falko Hahn, Südkurier Meßkirch, 28.06.2010

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