> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 05. Mai 2009
 

Franz Kille hat eine Idee

Macher des Waldfests (1)

Ein Sprichwort sagt, der Erfolg habe viele Väter. Das ist auch beim Rengetsweiler Waldfest so, das am Wochenende zum 41. Mal stattfindet. Wir stellen diese Woche die „Macher“ vor.

Franz Kille, 75, ist einer der Väter des Waldfests. Die Idee dazu kam ihm 1968 und er erzählte davon seinen Kollegen in der Musikkapelle. Gesehen hatte er so was Ähnliches, erzählt er, als er damals als Busfahrer unterwegs gewesen war. So entstand das erste Waldfest am Wäldchen im Steinbruch in Richtung Kappel. Der Ort war zur damaligen Zeit mehr ein Müllplatz, den man zu erst räumen musste, erinnert sich Franz Kille. In den Anfängen war es ein Fest am Sonntag. Bim Abbau schloss sich ein gemütlicher Feierabendhock an.

Aber bereits einige Jahre später wurden schon die ersten Zeltplanen verwendet, denn nicht immer war das Wetter gut. Auch der jährliche Hammellauf beim Rengetsweilerfest ist seither Tradition. Erstmals wurde das Fest an den heutigen Festplatz am Waldrand im Jahre 1971 in ein Großzelt verlegt. Die Steigerung von zwei auf vier Festtage kam allmählich auf. So wurde in späteren Jahren auch der „Festplatz“ entsprechend für solche Ansprüche unter dem damaligen Ortsvorsteher und

Franz Kille hatte 1968 die Idee, ein Waldfest zu veranstalten. Der heute 75-Jährige fand schnell Befürworter für seine Anregungen.
Bild: Mägerle

langjährigem Festinitiator Anton Liehner hergerichtet. „Unterstützung für unser Waldfest hat es im Dorf und den aus Vereinen immer schon gegeben“, erzählt Franz Kille voller Stolz. Auch er hilft noch beim Auf- und Abbau mit. „Ansonsten bin ich auch ein eifriger Festbesucher und gebe der jungen Generation ab und zu Ratschläge und Tipps“, sagt er. „Dass unser Waldfest in so großem Stil gefeiert und weit über die Region hinaus bekannt wird, an so etwas hatten wir natürlich nicht gedacht.“


 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 05.05.2009

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