> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 09. Mai 2009
 

Das ganze Dorf ist gefordert

Waldfest in Rengetsweiler lockt mehr als 3000 Besucher

Das kommende Wochenende steht Rengetsweiler, der 400 Einwohner zählende Teilort von Meßkirch, ganz im Zeichen des weit über den Landkreis hinaus bekannten Waldfests. Erwartet werden mehr als 3000 Besucher. Zumindest ist das Festzelt auf diese Besucherzahl ausgelegt.

Bei diesem Anstrum bleibt wohl kaum eine Familie in Rengetsweiler von der Mitarbeit verschont. Großes ist zu stemmen und zu meistern. Zumal auch ganz prominente Gäste wie Gotthilf Fischer und die Geschwister Hofmann erwartet werden.

Bereits seit Freitag ist Unterhaltung, beispielsweise mit einem Wettbewerb von Jungendbands angesagt. Heute wird mit einer Partynacht aufgewartet. Es muss organisiert und eingeteilt werden.

Die Besucher wollen aber nicht nur Musik hören oder feiern, sondern auch bewirtet werden. Ein Kapitel, dass an Bedeutung gewinnt, ist die zu gewährleistende Sicherheit und auch der Jugendschutz muss greifen. Und natürlich dürfen die kleinen Festbesucher nicht zu kurz kommen. Auch für sie muss Unterhaltung und Abwechslung geboten sein.

Das ist für den SÜDKURIER Anlass, sich bei den Einwohnern mal umzuhören, in wieweit sie das Fest interessiert und welche persönliche Leistungen sie dazu einbringen müssen. Fazit: Es fand sich niemand, der sich gegen das Fest und den damit verbundenen Rummel im Dorf ausgesprochen hätte.

  Jürgen Willi
"Die Begeisterung ist schon feststellbar, wenn man sich durch den Ort begibt, denn überall wird geputzt, gekehrt und der Rasen aufs Wochenende gemäht."
  Thomas Liehner
"Ich freue mich auf das Fest, obwohl es mit viel Arbeit verbunden ist und da ich Musiker bin, ist es selbstverständlich, dass man vom Auf- bis Abbau immer im Einsatz ist."
  Ulrike Böhler, OV
"Selbstverständlich werde ich mit meiner ganzen Familie beim Waldfest sein. Auch von der Ortschaftsverwaltung gibt es Unterstützung." 
Bilder: Mägerle

  Johann Poferl

"Jung und Alt helfen mit und unsere Jugendlichen sehen, was man Sinnvolles machen und aufbauen kann, wenn man sich gegenseitig hilft."

  J. Diener

"Es hat mich vom ersten Besuch an fasziniert, wie in dem kleinen Ort gefeiert wird und dass so viele Leute kommen."

  Tanja Schuler

"Einen besonderen Job habe ich dieses Jahr beim Waldfest noch zusätzlich als Pommesliesel rund um die Uhr. Aber ich denke, ich habe Spaß dabei."

 
 

Karl Mägerle, Südkurier Meßkirch, 09.05.2009