> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 12. September 2009
 

Feueralarm in Rengetsweiler

Bürogebäude beim Quarzsandwerk Rengetsweiler brennt nieder

Vollkommen niedergebrannt ist in der Nacht auf Freitag das Bürogebäude beim Quarzwerk Rengetsweiler. Auch Teile der Anlage wurden beschädigt. Die Polizei schätzt den dabei entstandenen Sachschaden auf über 100 000 Euro. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Meßkirch waren rund 80 Helfer bei dem Feuer im Einsatz.

Meßkirch-Rengetsweiler – Der Feuerwehreinsatz sei „ziemlich schwierig“ gewesen, da ein großer Gastank in unmittelbarer Nähe des Feuers stand und sich im brennenden Gebäude zusätzlich noch Gasflaschen befanden, sagt Markus Gruber, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Meßkirch. Deshalb sei ein schnelles Handeln erforderlich gewesen.

Laut Frank Maier, technischer Leiter des Quarzwerks, werde der Gastank dazu gebraucht, um im Winter zu heizen. Das Bürogebäude des Werks sei in der Nacht komplett abgebrannt. Die Anlage sei bis auf die Steuerung größtenteils unbeschädigt geblieben. Wegen der ausgefallenen Steuerung ruhten die Arbeiten allerdings derzeit, sagte Maier gestern. Über die Steuerung liefen die Aufbereitung des Quarzsandes sowie der Transport von der Grube über ein Förderband ins Werk, erläuterte Maier weiter. In dem Werk arbeiteten vier Mann. „Ich hoffe, dass wir relativ kurzfristig den provisorischen Betrieb wieder aufrecht erhalten können“, sagte Maier.

Nach Polizeiangaben, verständigte um 23.30 Uhr ein Kraftfahrer, der gerade auf der etwa 100 Meter entfernten Kreisstraße zwischen Glashütte und Walbertsweiler unterwegs 

Wegen Gasflaschen im Inneren des brennenden Gebäudes mussten die Feuerwehrleute schnell handeln. Ein Gastank in der Nähe musste gekühlt werden.
Bild: Feuerwehr Meßkirch

war, die Rettungsleitstelle. Die sofort ausrückende Freiwillige Feuerwehr Meßkirch konnte nur noch das Ausufern des Feuers verhindern. Das eingeschossige Holzgebäude wurde ein Raub der Flammen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei die Ursache des Brandes noch völlig unklar. Die Entscheidung, ob ein Brandsachverständiger hinzugezogen wird, stehe noch aus, teilen die Beamten weiter mit.

Laut Markus Gruber, konnte das Feuer von den anrückenden Rettern schon ab Höhe Walbertsweiler gesehen werden. Neben dem Deutschen Roten Kreuz und Polizei seien Feuerwehren aus Rohrdorf, Rengetsweiler und Walbertsweiler an dem Einsatz beteiligt gewesen. Auch Kreisbrandmeister Michael Hack sei vor Ort gewesen. Der Einsatz sei gegen 3.30 Uhr beendet worden. Am Brandort sei dann noch bis um sieben Uhr morgens eine Brandwache geblieben.

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Südkurier Meßkirch, 12.09.2009

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