> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 21. September 2009
 

Neuer Pfarrer stellt sich der Seelsorgeeinheit vor

Karl-Michael Klotz feiert Messen in Rengetsweiler, Rohrdorf und Meßkirch

Am Wochenende stellte sich der neue katholische Pfarrer und Leiter der Seelsorgeeinheit Meßkirch, Karl-Michael Klotz, bei den Messfeiern am Samstag in Rengetsweiler und am Sonntag in Rohrdorf und Meßkirch der gemeindlichen Basis vor.

Meßkirch (hps) Am Wochenende stellte sich der neue katholische Pfarrer und Leiter der Seelsorgeeinheit Meßkirch, Karl-Michael Klotz, bei Messfeiern in Rengetsweiler, Rohrdorf und Meßkirch der gemeindlichen Basis vor. Offiziell in sein neues Amt eingeführt wird der 55-Jährige am 18. Oktober. Die St.-Martins-Kirche hat in ihrer Jahrhunderte alten Geschichte schon viele neue Pfarrer kommen sehen. Trotzdem ist der Amtsantritt von Karl-Michael Klotz eine Zäsur in der Geschichte der Kirchengemeinde. Unter anderem auf diesen Aspekt ging der Pfarrer in seinen ersten offiziellen Worten an die Gemeinde an.

Der Priestermangel zwingt die Kirche zu organisatorischen Neuerungen, die den bisherigen Alltag in der Pfarrgemeinde durcheinanderbringen. Der Geistliche erwähnte die Absicht der Bistumsleitung in Freiburg, nach der jedes Dekanat ein Drittel seiner Seelsorgeeinheiten in anderen Seelsorgeeinheiten aufgehen lassen muss. Im Pfarrbrief bemerkt Klotz zu diesem Aspekt, dass jetzt schon in Meßkirch Weichen gestellt werden müssten, „um nicht von diesen Veränderungen überrollt zu werden“. In dieser Zeit organisatorischer Veränderungen sei der Schulterschluss zwischen dem Pfarrgemeinderat und dem Pfarrer besonders wichtig.

Vor diesem Hintergrund betonte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ulrich Wichert, die Pfarrgemeinde werde die organisatorischen Änderungen mittragen 

Der neue katholische Pfarrer und Leiter der Seelsorgeeinheit Meßkirch, Karl-Michael Klotz, hat seine Arbeit in der Heideggerstadt aufgenommen.
Bild: Steinmüller

und bot dem neuen Pfarrer „sehr faire und offene Diskussionen“ an. Unter anderem werden sich die Gläubigen, so betont Klotz im Pfarrblatt, daran gewöhnen müssen, dass alle pastoralen Mitarbeiter und nicht mehr nur die Priester Beerdigungen halten werden. Trotz dieser und anderer Änderungen werde sich am Kern der Botschaft, die die Kirche zu verkünden hat, nichts ändern. Diesen Grundsatz untermauerte der Geistliche in der Predigt. Es gelte, so Maurer, Jesus Christus als Licht der Gemeinde nach innen und außen zu verkünden. Klotz: „Jesus ist die wahre Sonne der Kirche“. Es dürfe beispielsweise keine Vorurteile oder Ausgrenzungen aus der Gemeinschaft geben. An die Ministranten gewandt fragte der neue Pfarrer: „Gibt es in eurer Klasse ausgegrenzte Schüler?“ Überhaupt liegt dem Prediger die Jugendarbeit ganz besonders am Herzen. Er freut sich schon auf die Ministrantenwallfahrt vom 1. bis zum 7. August 2010 nach Rom. Er schloss seine Predigt mit einem Appell an die Gemeinsamkeit aller Gemeindeglieder und sagte: „Ich mit Ihnen und Sie mit mir!“


 
 

Südkurier Meßkirch, 21.09.2009

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