> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 20. Mai 2008
 

Auf Autogrammjagd bei den Hofmanns

Auftritt der Meßkircher Musikstars ein Höhepunkt beim Rengetsweiler Waldfest

Rengetsweiler - Man möchte es nicht vermissen, das Rengetsweiler Waldfest, das am Wochenende zum 40. Mal in dem kleinen Meßkircher Ortsteil mit seinen knapp 400 Einwohnern gefeiert wurde. Die Rengetsweiler Musikanten als Veranstalter und viele freiwillige Helfer aus dem Dorf sorgten dafür, dass die vielen tausend Gäste, die das viertägige Fest besuchten, gut mit Speis und Trank versorgt wurden. Sie trafen auch die richtige Wahl der Unterhaltung, denn ab Freitag war das 2000 Personen fassende Großzelt gut besucht.

"Man will einfach dabei sein", sagte eine freudestrahlende Mutter am Sonntagnachmittag, die mit ihrer neunjährigen Tochter soeben ein Autogramm von den Geschwistern Hofmann bekommen hatte. Deren Auftritt war ein besonderer Höhepunkt beim 40. Waldfest. "Hier auf dieser Bühne hatten wir vor 20 Jahren unseren ersten größeren Auftritt", sagte Anita Hofmann, die zusammen mit ihrer Schwester Alexandra Geiger stürmisch gefeiert wurde.

Nach einem Live-Auftritt der berühmten Meßkircher Schwestern war eine Autogrammstunde im Festzelt vorgesehen. Der Andrang war so groß, dass Alexandra und Anita zwei anstrengende Autogramm-Stunden geben mussten. Danach konnten sie das bunte Treiben im Festzelt bei Kaffee und Kuchen mit ihrer Familie verfolgen.

Für Abwechslung hatte bereits beim Frühschoppen die Glottertaler Trachtenkapelle gesorgt. Die mehr als 60 Musikerinnen und Musiker in Schwarzwälder Tracht sorgten mehr als drei Stunden lang für ein großartiges Unterhaltungsprogramm. Sie verabschiedeten sich mit der bekannten Melodie aus der Fernseh-Sendung "Schwarzwaldklinik" und einem tosenden Beifall des inzwischen voll besetzten Festzelts.

Während des Hammellaufs, der unmittelbar neben dem Festzelt ablief, sorgten die Weitharter Musikanten bis zum Abend mit Gesang und zünftiger Blasmusik für beste Stimmung im Zelt, das den ganzen Sonntag über, trotz schlechten Wetters, wie ein Zuschauermagnet wirkte.

Der Hammellauf, so der Vorsitzende der Rengetsweiler Musikanten, Siegbert Blum, beruht noch auf der Tradition, als 1968 das erste Waldfest in der alten Kiesgrube gefeiert wurde. Zahlreiche Teilnehmer wollten auf dem begehrten Treppchen stehen, wenn der "Glückschuss" fiel. Nach drei Läufen stand der neunjährige Johannes 

Einen Ansturm gab es beim Rengetsweiler Waldfest bei der Autogrammstunde der Geschwister Hofmann im Festzelt, die die Volksmusiksängerinnen gerne um das Doppelte verlängerten, damit auch jeder Fan zum gewünschten Autogramm kam. 
Bild: Mägerle

Kille aus Oberkappel als Gewinner fest, der den jungen Hammel sein eigen nennen durfte. Aber schnell war er sich, auf Anraten seiner Mutter, die keine Unterkunft für das Schäfchen sah, einig, sich den Marktwert in Euro auszahlen zu lassen.

Für die Abendunterhaltung setzten die Veranstalter noch einen drauf. Die Blaskapelle "Peng" unter der Leitung von Harald Reiss und mit der Sängerin Uschi ließ die Stimmung im Zelt nochmals brodeln. Der Auftritt der 18 Spitzenmusiker aus der Region wurde von den Besuchern des Waldfests mit viel Applaus begleitet.

Etwas gemäßigter war die anschließende U40-Party mit Musik aus den 60er und 80er Jahren, die DJ "D' Keiler" bis zur mitternächtlichen Stunde präsentierte.

Bereits am Samstagabend hatte die Band "Radspitz" für hervorragende Stimmung bei den gut gelaunten Gästen aus nah und fern gesorgt. An den Autokennzeichen auf dem großen Festparkplatz konnte man erkennen, wie groß der Bekanntheitsradius des Rengetsweiler Waldfests ist.

Bildergalerie Waldfest am Sonntag

 

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KARL MÄGERLE, Südkurier Meßkirch, 20.05.2008

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