> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 13. August 2008
 

Saumagen und Heimatlieder

Mehr als 80 Gäste vergnügen sich beim VdK-Sommerfest in Killes schmucker Scheune

Rengetsweiler - Zum fünften Mal in Folge fand das von den VdK-Mitgliedern allseits beliebte Sommerfest in der liebevoll dekorierten Scheune von Hubert Kille in Rengetsweiler statt. Der Vorsitzende der VdK-Ortsgruppe Wald-Hohenfels freute sich über die vielen Besucher, die gegen 11 Uhr im Oberdorf eintrafen.

Mit Unterstützung seiner Familie verwöhnte Kille die 80 bis 90 Gäste mit hausgemachtem Saumagen, heißem Fleischkäs' und Kartoffelsalat. Auch die zwei Bürgermeister aus Wald und Hohenfels, Werner Müller und Hans Veit freuten sich über die Einladung der VdK-Ortsgruppe, die sich vor vier Jahren aus den einzelnen Ortsverbänden zur heutigen VdK-Ortsgruppe Wald- Hohenfels zusammenschloss.

Mit einem Geburtstagsständchen ihrer Kameraden wurde die rüstige Rentnerin Toni Kuhn aus Walbertsweiler überrascht. Sie ließ es sich nicht nehmen auch an ihrem 79. Geburtstag am alljährlichen Sommerfest teilzunehmen. Mit lustigen Beiträgen erheiterte sie die umsitzenden Besucher bei Kaffee und Weißbrot und immer wieder fragte man sich: "Wo hot dies Toni denn des alles her?"

Der sehr musikalische stellvertretende Vorsitzende Josef Sessler aus Kappel, spielte auf seinem Akkordeon Heimatlieder. Hier- bei sangen die Besucher des Festes gerne mit. Auch Margret Utz und Hildegard Krall wurden von Sessler begleitet, als die beiden die alten Schlager wieder aufleben ließen. Ebenfalls zu Besuch in Killes Scheune war die Vorsitzende des Ortsverbandes Haigerloch. Sie verfolgte den unterhaltsamen Nachmittag interessiert.

In den letzten Jahren stark angewachsen, zählt die Ortsgruppe inzwischen 112 

Sichtlich wohl fühlten sich die VdK-Senioren aus dem Ortsverband Wald-Hohenfels beim alljährlich stattfindenden Sommerfest in Killes Scheune. Mit Unterstützung seiner Familie verwöhnte Kille die 80 bis 90 Gäste mit hausgemachtem Saumagen, heißem Fleischkäs' und Kartoffelsalat.
Bild: Löffler 

Mitglieder, erklärt Kille stolz. Durch die Umwandlung des Vereins der Kriegsversehrten und -geschädigten in einen Sozialverband dürfen mittlerweile auch Rentner, Behinderte und sozial schwache Menschen in den Verein eintreten. Im Ortsverband Wald-Hohenfels selbst seien nur noch sieben Mitglieder, die am Krieg teilgenommen haben.

Kille sieht seine Aufgabe als Vorsitzender des Verbandes darin, den Vereinskameraden gesellige Anlässe zu bieten. "Die Gemeinschaft ist gut", meint er, "und jeder freut sich schon auf das nächste Fest". Und tatsächlich blicken die VdK-Mitglieder voller Freude auf den im Herbst stattfindenden Ausflug und das im Oktober geplante Jubiläumsfest.


 
 

Ulrike Löffler, Südkurier Meßkirch, 13.08.2008

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