> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 10. Dezember 2008
 

Lehrerberuf auch als Quell der Freude

Dienstjubiläen im Landkreis Sigmaringen

Kreis Sigmaringen – Für ihre 40-jährige Tätigkeit an Schulen des Landkreises Sigmaringen konnten der Leiter des Fachbereiches Schule und Bildung im Landratsamt Sigmaringen, Walther Paape, sowie die Schulräte Dieter Giehmann und Maximilian Gross in einer kleinen Feierstunde mehrere verdiente Pädagogen ehren.

Gewürdigt wurden Hermine Bühler-Hahn, Lehrerin an der Nachbarschaftshauptschule in Wald, Monika Geiselmann, Lehrerin an der Grundschule Rengetsweiler, Johanna König, Lehrerin an der Realschule Mengen, Helmut Stroppel, Lehrer am Schulzentrum in Stetten a.k.M., sowie Dieter Mohr, der neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Bilharzschule in Sigmaringen auch im Fachbereich Schule und Bildung des Landratsamtes für den Bereich Sport zuständig ist.

Paape erinnerte an einige Meilensteine, die die Geehrten in ihrer Laufbahn miterleben konnten und führte Beispiele an: die Mengenlehre, die aufregende Einführung der unterrichtsfreien Samstage, das Gerangel um die neue Rechtschreibung, die Einführung der Bildungspläne 1984, 1994 und 2004, die Leistungsstufen und die Veränderungen durch die Verwaltungsreform.

Daneben standen und stehen aber, so Fachbereichsleiter Paape, bei jedem natürlich die täglichen Herausforderungen des Lehrerberufes, vor allem der nie zur Routine werdende Umgang mit den vielen, so

Schulrat Dieter Giehmann, Schulrat Maximilian Gross, Dieter Mohr, Johanna König, Fachbereichsleiter Walther Paape, Monika Geiselmann, Helmut Stroppel und Hermine Bühler-Hahn (von links).

unterschiedlichen Kindern im Mittelpunkt. Diese Schülerinnen und Schüler seien täglicher Ansporn und – bei allen auftretenden Aufregungen und Problemen – immer wieder ein Quell von Freude und zusätzlicher Motivation.

Paape lobte alle Geehrten als engagierte Vertreter ihres Berufsstandes, die mit ihrem jeweils in 40 Jahren gesammelten Erfahrungswissen ein gefragter und wichtiger Ansprechpartner für die gerade in letzter Zeit zahlreich dazugekommenen jüngeren Kollegen seien, denen sie mit Rat und Tat zur Seite stehen könnten.


 
 

 Südkurier Sigmaringen, 10.12.2008

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