> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 06. September 2006
 

Supermoto-Veranstaltung vom Feinsten

Michael Vochazer erreicht in der Tageswertung den 10. Platz

Sigmaringen - Nach der letztjährigen Premiere, die fast im Regen und Schlamm abgesoffen ist, zeigte sich der Wettergott bei der Neuauflage des Sigmaringer Super-Moto am vergangenen Sonntag gut gelaunt. Die Tatsache, dass das Rennen bei trockenem Untergrund ausgetragen werden konnte, kam den Motorsportfans zugute. Sie wurden Zeuge von spektakulären Supermoto-Sport. Haarsträubende Drifts in den Anbremszonen, atemberaubenden Schräglagen in den Kurven und hohe Jumps am Sprunghügel waren Standard.

Bedingt durch die glückliche Terminwahl entschloss sich Vorstand und Rennleiter Wunibald Blender vom ausrichtenden Rallye Racing Team Scheer (RRT) die in der Schweiz terminfreien Piloten nach Sigmaringen einzuladen. Und aus dieser Garde präsentierte sich einer in Siegeslaune: Der Zentralschweizer Yamaha-Driver Claudio Walker konnte im 1. Lauf der leistungsstärkeren Open-Klasse den Sieg ins Nachbarland entführen.

Großes Herzklopfen dann im 2. Durchgang: In den Aufwärmrunden "Warm-up" wie bei der Formel 1 genannt, flog der Tagessiegverdächtige Walker am Ende der Zielgeraden spektakulär in die Fanggitter. Nach der "Befreiung" - Walker lag unter dem Motorrad - gab es Entwarnung: Der junge Schweizer erlitt außer Prellungen keine weiteren Verletzungen. Nach der Helmüberprüfung aus sicherheitstechnischer Sicht gab die Rennleitung und der Sportkommissar grünes Licht für Walkers Start.

Im Rennen fiel der Havarierte dann allerdings mit Kettenriss aus. So gewann relativ mühelos der Franke Willy Grauf auf der Husaberg das Rennen auf dem bestens präparierten "Hohenzollern-Ring" Da die im Programm aufgenommene 2. Klasse 

Spektakuläre Sprünge waren beim 2. Sigmaringer Super-Moto an der Tagesordnung.
Bilder:
Fahlbusch

"Amateure ohne Hubraumbegrenzung" bereits seit Wochen das Starterfeld mit 50 Fahrern voll war, mussten die Lokalmatadoren in der Open-Kategorie an den Start. So konnten die einheimischen Fahrer nicht wie bei der Premiere im letzten Jahr glänzen. Am Besten kam in dieser starken Klasse Michael Vochazer auf der KTM des Krauchenwieser Offroad-Motorradhauses Rau zurecht. Unter 24 Schräglagenkönigen erreichte der Mann aus Meßkirch-Rengetsweiler in der Tageswertung den 10. Platz.

Wie Vochazer fuhr auch Andreas Loés aus Meßkirch-Walbertsweiler die orangefarbene Rau-KTM und schloss mit dem 18. Platz ab.

In der Amateur-Klasse konnten im 16ründigen Finale die Fahrer aus der Bodensee-Region den Stempel aufdrücken. Bei einem spannenden Rennverlauf setzten sich Andreas Zwisler aus Langenargen schlussendlich gegen Matthias Schmid aus Neckartailfingen durch. Platz 3 sicherte sich hauchdünn der Friedrichshafener Ralf Pfitzmeier vor dem Schweizer Youngster Sandro Walder.


 
 

Fahlbusch, Südkurier Sigmaringen, 06.09.2006

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