> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 02. Oktober 2006
 

Kanal-Bau erfolgreich beendet

Ringgenbach feiert im Dorfgemeinschaftshaus

Nach eineinhalb Jahren sind die Kanalbau-Arbeiten in Ringgenbach abgeschlossen worden. Der Meßkircher Teilort ist nun an das Abwassernetz der Stadt angeschlossen. Die Zufriedenheit im Ort ist groß, nirgendwo sind Klagen zu hören.

Ringgenbach - Im Zuge der Kanalbau-Arbeiten waren auch Straßen und Gehwege erneuert worden. Auch die Straßenbeleuchtung ist neu. Dies waren alles Gründe, das vollendete Werk mit allen Beteiligten in einer kleinen öffentlichen Feier zu begehen. Deshalb hatte der Ortschaftsrat zu einem Kanalfest in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Neben Bürgermeister Arne Zwick schloss Ortsvorsteher Harald Veeser in seine Begrüßung seine Kollegen vom Ortschaftsrat ein. Sein Gruß galt auch Reiner Müller vom städtischen Bauamt, Planer Bert Kollmann aus Ravensburg und den rund 20 Mitarbeitern der beiden beteiligten Baufirmen. Mit am Tisch saßen auch die unmittelbar Betroffenen, die Hausbesitzer von Ringgenbach mit ihren Familien.

Das Interesse am Baugeschehen sei im Ort sehr groß gewesen, schilderte Veeser. Viele Hausbesitzer hätten für den Anschluss ihrer Häuser an die Kanalisation selbst Hand angelegt. Sein Dank galt den Firmen und ihren Mitarbeitern, die zielstrebig gearbeitet hätten. Alle Bauarbeiten seien im guten Einvernehmen über die Bühne gegangen.

Lobende Worte richtete Bürgermeister Arne Zwick an die Ringgenbacher. Diese hätten die durch die Bauarbeiten bedingten, lange Zeit währenden Einschränkungen gut mitgetragen. Dafür hätten sie jetzt auch noch ein schönes Straßenbild dazubekommen.

Der Anschluss an das zentrale Klärwerk der Stadt in Menningen sei für die Stadt eine finanzielle Belastung gewesen. Die städtischen Ausgaben dafür gab Zwick mit 1,7 Millionen Euro an. Andererseits seien von den Anschlussnehmern 328000 Euro gezahlt worden. Offen seien noch 103000 Euro an landwirtschaftlichen Stundungen.

Es werde wohl eine lange Zeit vergehen, bis wieder einmal eine solch hohe Geldsumme in 

"Das Werk ist gelungen, Ringgenbach ist an das Klärwerk Menningen angeschlossen", sagte Bürgermeister Arne Zwick beim Kanalfest zum Abschluss der Kanalbau-Arbeiten im Dorfgemeinschaftshaus von Ringgenbach.
Bilder:
Hahn 

den Ort fließe, auch das sei ein Grund, ein Fest zu feiern, sagte Zwick. Ab sofort gebe es in Ringgenbach keine Hindernisse mehr für  junge Häuslebauer. "Auf diesen Tag haben wir lange genug gewartet", so ein Zuruf aus den Reihen der Ringgenbacher.

Einiges an Staub und Schmutz hätten die Ringgenbacher in den vergangenen 18 Monaten weggesteckt, betonte Reiner Müller. Sein Dank galt auch den Planern und den Beschäftigten der beteiligten Unternehmen. In zwei Abschnitten waren die Wasserleitungen erneuert und die Ortschaft mit Kanälen an die Kläranlage in Menningen angeschlossen worden. Für die, den Ort durchlaufende Tälestraße seien für die Kanalisation, die Wasserleitung, die Fernwirktechnik und für die Hausanschlüsse 820000 Euro ausgegeben worden, für die in sie mündende andere Ortsstraßen seien es 880000 Euro gewesen. Wenn Buffenhofen, Dietershofen und Rengetsweiler einmal angeschlossen seien, rechne er mit vier Millionen Euro.

Wichtig für ihn als Verantwortlichen sei die hohe Qualität des Materials gewesen, sagte Müller. Schließlich müsse die neue Kanalisation 100 bis 150 Jahre sicher im Boden liegen. Ein besonderes Lob hatte Müller für Ortsvorsteher Veeser parat. Dieser habe die Maßnahme bestens begleitet. Oftmals sei er morgens um sieben Uhr zu ihm gekommen. "Für mich war der Ortsvorsteher die ideale Lösung für alle Dinge".

 


 
 

Falko Hahn, Südkurier Meßkirch, 04.10.2006

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