> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 21. November 2006
 

Im Regen stehen gelassen

Leserbrief von Theo Hänßler und Gerhard Löffler 

Lesermeinung zur geplanten Feuerwehr- Kooperation zwischen der Stadt Meßkirch und der Nachbargemeinde Wald. Nach den bisherigen Planungen soll die Walbertsweiler Feuerwehr Löscheinsätze in Rengetsweiler übernehmen. Damit würde sich die Stadt den Kauf eines neuen Einsatzfahrzeuges für  Ringgenbach sparen. Die dortigen Wehr ist bisher für Einsatz im Täle und damit auch für Rengetsweiler zuständig.

Was in großen Firmen seit langem praktiziert wird, hält nun auch in Meßkirch Einzug: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und die Bürger werden über Zeitungsberichte über neue Entwicklungen und Planungen der Stadtverwaltung informiert. Was man am 11.11. zum Fasnetsauftakt schon morgens im SÜDKURIER unter der Überschrift „Löschhilfe für den Nachbarn“ lesen musste, steigerte sich am 18.11. zum Debakel "Rengetsweiler Feuerwehr: Aus droht“.

Anstatt im Feuerwehr-Ausschuss, der ja am nächsten Mittwoch tagt, den Wehrmännern

Wein einzuschenken und über die Planungen zu informieren und zu diskutieren, fragen sich nun die Wehrmänner in Rengetsweiler und im Täle zur Recht, weshalb Bürgermeister Zwick sie nun so im Regen stehen lässt. Frühere Planungen, die vorsahen, dass ein Bereich Süd gebildet wird, werden einfach ad acta gelegt, die Stationierung eines wasserführenden Feuerwehrfahrzeuges in Ringgenbach wird aus Kostengründen einfach gestrichen. Dabei wissen die Wehrmänner aus den Teilorten sehr wohl, wo die Stadtverwaltung das eingesparte Geld wieder einsetzt.

Weshalb die Rengetsweiler Wehr laut Zeitungsbericht vom Samstag gar gänzlich aufgelöst werden soll, stößt auf völliges Unverständnis bei der Einwohnerschaft, da die Freiwillige Feuerwehr vielfältige Aufgaben in der Gemeinde zum Wohl Aller wahrnimmt.

Theo Hänßler und Gerhard Löffler, Rengetsweiler


 
 

MANFRED DIETERLE-JöCHLE, Südkurier Meßkirch, 18.11.2006

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