> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 22. Dezember 2005
 

Millionen für die Schulen

Stadt profitiert von Bundesmitteln - Haushalt sieht Budget für Schulleiter vor

Anfang kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten am Heidegger-Gymnasium wie an der Zimmern-Realschule endlich beginnen. Das vom Bund geförderte Ganztageskonzept soll umgesetzt werden. Vor allem dank der Bundeszuschüsse kommt die Stadt relativ günstig davon. Für dieses Jahr hatte die Stadt für beide Schulen letztlich 198400 Euro eingeplant, die nun erst 2006 ausgegeben werden.

Meßkirch - Im zweiten Teil unserer Serie, mit der wir den Etat 2006 der Stadt Meßkirch näher unter die Lupe nehmen, wenden wir uns heute den Schulen zu. Für der Unterhalt, also auch beispielsweise die Zahlungen für Hausmeister, Sekretärin oder Putzfrauen wie für die Bauten ist die Stadt zuständig, die Lehrer werden vom Land finanziert. Schwerpunkte bilden in unserem heutigen Beitrag die Realschule wie das Gymnasium wegen des Großprojekts Ganztagesschule. Zusammengenommen für beide Schulen geht die Verwaltung von einem Bundeszuschuss in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro aus.

Nach dem Abschluss der entsprechenden Arbeiten an der Conradin-Kreutzer-Schule in diesem Jahr sollen die Realschule wie das Gymnasium umgebaut werden, um dort ein Ganztageskonzept umsetzen zu können. 90 Prozent der Kosten trägt dabei der Bund über das IZBB-Programm. Die Abkürzung steht für Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung". Auf die Realschule entfallen 400000 Euro an IZBB-Mitteln, auf das Gymnasium knapp 2,8 Millionen Euro. Für das Gymnasium sind im Haushalt für 2006 seitens der Stadt weitere 180000 Euro für den Umbau zu einer Ganztagesschule eingestellt worden. Diese Summe muss die Stadt komplett selber tragen. Für die Realschule sind im kommenden Jahr noch zusätzlich 25000 Euro vorgesehen, um die 

Schule an die Heizzentrale des Hallenbades anschließen zu können.

Meßkirchs Stadtbaumeister Udo Hollauer sagte in der ersten Dezembersitzung des Gemeinderats, dass er davon ausgehe, dass die Arbeiten für das Ganztageskonzept an den beiden Schulen im Januar ausgeschrieben werden können. Die Vergabe der ersten Gewerke könne der Gemeinderat  dann im Februar über die Bühne bringen. "Die Arbeiten werden im Jahr 2006 weitestgehend abgeschlossen sein."

Daneben werden die kleinen Grundschulen in den Ortsteilen nicht vergessen. So sind 10000 Euro dafür vorgesehen, im kommenden Jahr in der Rohrdorfer Grundschule 12 Personalcomputer für die Schüler anzuschaffen und einen PC-Arbeitsplatz im Lehrerzimmer einzurichten. Die Sanierung des Schulgebäudes war in diesem Jahr angegangen worden. Für Malerarbeiten in der Nachbarschaftsgrundschule in Rengetsweiler sind nächstes Jahr 3000 Euro vorgesehen. Weitere 2000 Euro sind für den laufenden Unterhalt des Schulgebäudes eingeplant.

Neben den Bauinvestitionen stellte die Stadt den Verantwortlichen der Schulen im kommenden Jahr eine sich nach der Zahl der Schüler richtende Summe an Geld für Sachausgaben bereit. Darüber können die Rektorinnen und Rektoren selber verfügen. Für die Rohrdorfer Grundschule sind dies rund 10400 Euro, für die Nachbarschaftsgrundschule in Rengetsweiler sind es 10800 Euro, für die Förderschule in Meßkirch 7700 Euro. Rund 56400 Euro sind es für die Conradin-Kreutzer-Grund- und Hauptschule. Auf 50600 Euro beläuft sich das entsprechende Budget für die Realschule, und das für das Gymnasium umfasst 95600 Euro.


 
 

MANFRED DIETERLE-JÖCHLE, Südkurier Meßkirch, 22.12.2005

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