> Pressespiegel > Bericht: Südkurier, 30. September 2004
 

"Falsche Vorurteile"

KLJB Dietershofen-Rengetsweiler für angehende 72-Stunden-Aktion gut vorbereitet

Dietershofen-Rengetsweiler (lib) Schon gut vorbereitet sind die 18 Mitglieder der KLJB-Dietershofen-Rengetsweiler auf die 72-Stunden-Aktion, denn sie haben bereits bei der Aktion 2001 teilgenommen.

"Damals war es unsere Aufgabe, die fünf Wegkreuze um Rengetsweiler zu renovieren und eine Chronik zu erstellen. Für uns war es eine großartige Sache, denn damals hatten wir jede Menge Spaß und freuten uns über die riesige Unterstützung der Einwohner aus Rengetsweiler und Dietershofen, der Vereine und Firmen. Ein großes Highlight war, dass der SÜPDKURIER groß über die Aktion berichtete, als uns die Feuerwehr beim Reinigen der Wegkreuze unterstützte. Das hat uns damals sehr motiviert und wir hoffen, dass es dieses mal auch auf so ein großes Interesse stößt!" Die Gruppe will damit auch zeigen, was in ihnen steckt, dass (kirchliche) Jugendarbeit nicht langweilig ist und, dass gemeinsames Helfen auch Spaß machen kann.

Los geht es bei ihnen am 7.Oktober mit einem kleinen Sektempfang in der Rengetsweiler Randenhalle, wozu auch alle Bürger eingeladen sind, und bei dem die diesjährige Aufgabe bekannt gegeben wird. Aber bis dahin sind es ja noch einige Tage. Bis dahin bereitet sich die Gruppe schon einmal darauf vor, was da kommen mag. "Unser oberstes Ziel ist es natürlich, dass wir die Aufgabe schaffen wollen!" sagen sie. " Wir wollen auch zeigen, dass Vorurteile über die "Jugend von heute" falsch sind, und, dass wir uns sehr wohl für Dinge einsetzen und dafür hart arbeiten. Nicht nur, wenn es um unsere eigenen Interessen geht. Wir wollen beweisen, dass es bei Jugendlichen auch heute noch soziales Engagement, Teamgeist und Durchhaltevermögen gibt!"

Und was für eine Aufgabe würde die KLJB-Dietershofen-Rengetsweiler am liebsten gestellt bekommen? "Beim Renovieren unseres Gruppenraums letztes Jahr haben wir handwerkliches Geschick 

lib/Bild

bewiesen, dass wir Feste organisieren und  Theater spielen können, haben wir bei unserem 20jährigen Jubiläum gezeigt; wir werden es also irgendwie schaffen! Außerdem haben wir ja schon Erfahrung vom letzten Mal.". "Die 72-Stunden-Aktion wird immer beliebter. Das liegt sicher auch an der großen öffentlichen Resonanz; das hat sich einfach rumgesprochen, wie viel Spaß es machen kann sich gemeinsam für eine Sache einzusetzen und eine Aufgabe zu bewältigen. Auch unsere Verwandten und Freunde haben schon im Voraus ihre Unterstützung angeboten und sind gespannt auf unsere Aufgabe!", betont einer der Sprecher. Auch ansonsten bewältigt die KLJB-Dietershofen-Rengetsweiler so einige Aufgaben: So organisieren die jungen Leute an der Fasnet den Hemdglonkerumzug, machen an Fronleichnam einen Blumenteppich und gestalten den Erntedankgottesdienst.

Die KLJB-Dietershofen-Rengetsweiler trifft sich jeden Dienstag um 20 Uhr in ihrem Gruppenraum im Rengetsweiler Schulgebäude. Gruppenleiter sind Caroline Diener und Fabian Huber. Email Fabian.Huber@sybit.de

Die 72-Stunden-Aktion des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) und der katholischen Jugendbüros läuft vom am 7. bis 10. Oktober in den südwestdeutschen Diözesen. Jugendgruppen erhalten die Aufgabe, innerhalb von 72 Stunden ein soziales, ökologisches oder ein anderes gemeinnütziges Projekt in ihrer Heimatgemeinde zu realisieren. Wir stellen die Gruppen aus dem Raum Meßkirch vor.


 
 

Südkurier Meßkirch, 30.09.2004

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